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Mittwoch, den 12. Dezember 2007 | Pressemitteilung

Baumberg-Ost: PETO ruft zur Sachlichkeit auf

Mit einem Aufruf zur Sachlichkeit reagiert die PETO-Fraktion auf Vorwürfe des Bürgermeisters im Vorfeld der Abstimmung um das Neubaugebiet in Baumberg-Ost.

Dünchheim hatte vor allem PETO „mangelnde Verlässlichkeit und Stetigkeit“ vorgeworfen, weil die Fraktion angekündigt hatte, in der kommenden Ratssitzung anders als noch 2002 gegen 15 Hektar zusätzliche Wohnbebauung in Baumberg-Ost stimmen zu wollen.

Die PETO-Fraktionsvorsitzende Lisa Riedel erklärt dazu: „Der Vorwurf der Unstetigkeit prallt in dieser Sache völlig an uns ab. Es muss doch möglich sein, dass wir dieses Thema heute tendenziell anders bewerten als noch vor fünf Jahren.“ PETO habe nie zu den glühenden Verfechtern zusätzlicher Wohnbebauung in Baumberg-Ost gezählt. Die Fraktion habe sich vor fünf Jahren in einer sehr knappen internen Abstimmung dazu entschlossen, die Planungen der Stadtverwaltung mitzutragen und weiter zu beobachten. „Im Laufe der Zeit ist unsere Skepsis gegenüber dem Projekt Baumberg-Ost allerdings größer geworden. In der vorliegenden Fassung stören uns vor allem die Größe der ausgewiesenen Fläche und die Geschwindigkeit, mit der sie realisiert werden soll“, erläutert Riedel.

„Wir verstehen, dass der Bürgermeister die Planungen mit einer möglichst breiten Mehrheit durch den Stadtrat bringen möchte, trotzdem sollte er sich im Ton etwas zurückhalten“, mahnt Riedel. Ihrer Fraktion sei an einer sachlichen Diskussion über das geplante Wohngebiet gelegen. „Aus diesem Grund“, so Riedel, „hatten Herr Waters und Herr Ulrich von der Stadtverwaltung in unserer Fraktion die Gelegenheit das Projekt noch einmal ausführlich zu präsentieren.“ Insbesondere die Bevölkerungsentwicklung der kommenden zehn bis 15 Jahre und der veränderte Wohnflächenbedarf seien intensiv diskutiert worden.

Mit Hinweis auf die Planungen am Krämersee und im Hinterfeld betont Riedel: „Wir haben uns nie grundsätzlich gegen die Entwicklung neuer Wohnbaugebiete ausgesprochen.“ Gleichzeitig vertrete PETO jedoch die Meinung, dass langfristige Entwicklungspotentiale nicht schon in den nächsten Jahren verplant werden dürfen. „Wir wollen, dass die Stadt sich auch noch in 20 Jahren weiterentwickeln kann.“ Wenn jetzt alle bestehenden Freiflächen verbaut würden, sei das in dieser Form nicht mehr möglich, so Riedel.

Vorrangig solle die Verwaltung die Planungen für den Krämersee vorantreiben und offene Flächen überplanen, die noch innerhalb der bestehenden Wohnbebauung bestünden. Riedel: „Dieser Weg ist zwar mühsamer, aber sicherlich nachhaltiger.“

Und in Richtung Bürgermeister ergänzt Riedel: „Wir stehen für sachliche Gespräche immer zur Verfügung. 15 Hektar zusätzliche Wohnbebauung in Baumberg-Ost wird es dieser Form mit uns jedoch nicht geben.“

 

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