Schule und Bildung

Gute Bildung schafft Chancengerechtigkeit.

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Mittwoch, den 7. November 2018 | Pressemitteilung

Kooperation, Vielfalt und Respekt

PETO befürwortet pädagogisches Konzept der neuen Gesamtschule

Bereits Mitte des Jahres fiel die Grundsatzentscheidung: Monheim am Rhein soll eine zweite Gesamtschule bekommen. Aufgrund von immer steigenden Schülerzahlen und vor allem einer erfreulicherweise stark wachsenden Abiturientenquote, beschloss der Stadtrat, die Vorbereitungen zur Umwandlung der jetzigen Sekundarschule in eine fünfzügige Gesamtschule zu treffen. Inzwischen steht das Rahmenkonzept, denn schon zum Schuljahresbeginn 2019/2020 soll die Schule unter dem vorläufigen Namen „Gesamtschule am Berliner Ring“ ihren Betrieb aufnehmen.

Doch wie soll das Rahmenkonzept der künftigen Gesamtschule aussehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich seit Beginn der Sommerferien 2018 eine rund 15-köpfige Arbeitsgruppe. So erarbeiteten Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarschule, unterstützt von Lehrkräften des Otto-Hahn-Gymnasiums sowie Mitgliedern der Schulsozialarbeit und Schulpsychologie, innerhalb der letzten drei Monate nicht nur aufgrund von eigener fachlicher Expertise, sondern vor allem auch Inspirationen durch Schulbesuche die Grundlage für das künftige Schulprogramm. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die PETO-Fraktion unterstützt die Schwerpunktsetzungen des Konzepts und dankt den Beteiligten, die in den letzten Monaten das Konzept ausgearbeitet haben. „Wir glauben, dass das Konzept eine gute Grundlage für ein noch besseres Bildungsangebot in Monheim am Rhein darstellt“, so die PETO-Fraktionsvorsitzende Lisa Pientak.

In ihrem Leitbild verspricht die neue Gesamtschule vor allem eins: Eine Schule für alle sein, unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Im ganztägigen Schullalltag sollen die Schülerinnen und Schüler durch ein multiprofessionelles Team unterstützt werden, sodass ein Eingehen auf ihre einzelnen Stärken und Schwächen ermöglicht wird. Kooperation und Vielfalt, aber auch Kritikfähigkeit, Respekt und Antirassismus sind nur einige Werte, die die Basis des täglichen Miteinanders bilden sollen.

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Montag, den 18. Juni 2018 | PETO-Blatt-Artikel

Monheim am Rhein bekommt eine zweite Gesamtschule

Stadt beabsichtigt Umwandlung der Sekundarschule

Die Bevölkerung wächst, die Schülerzahlen steigen und immer mehr Schülerinnen und Schüler schließen ihre Schullaufbahn mit dem Abitur ab. So sieht die momentane und sehr erfreuliche Entwicklung in Monheim am Rhein aus. Doch wachsende Zahlen erfordern natürlich auch größere Kapazitäten. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, beabsichtigt die Stadtverwaltung, die jetzige Sekundarschule in eine fünfzügige Gesamtschule umzuwandeln. Die PETO-Fraktion unterstützt dieses Vorhaben. Es soll ab Sommer 2019 verwirklicht werden.

Bemerkenswert ist die positive Entwicklung der Abiturientenquote: Bereits jeder Zweite von Monheims Schülerinnen und Schülern erlangt die allgemeine Hochschulreife. Das sind etwa 10 % mehr als an andere Schulen im interkommunalen Vergleich. Noch dazu kommt: Die Tendenz ist steigend. Eine zweite Gesamtschule würde daher noch mehr Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, ohne einen weiteren Schulwechsel das Abitur zu machen.

Denn der Vorteil einer Gesamtschule gegenüber einer Sekundarschule ist vor allem einer: An der Gesamtschule kann das Abitur direkt erlangt werden. Bisher ist es für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule zwar aufgrund einer Kooperation mit dem Otto-Hahn-Gymnasium möglich, auf das benachbarte Gymnasium zu wechseln, um dort die Oberstufe zu absolvieren, eine Gesamtschule würde den Schülerinnen und Schülern allerdings eine höhere Kontinuität bieten und sie könnten schon während der Sekundarstufe I gymnasiale Kompetenzen erwerben.

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Freitag, den 26. Mai 2017 | Pressemitteilung

PETO30plus!-Themenabend zum Lottenzentrum

Am 24. Mai 2017 beschäftigte sich der Stadtrat mit vier Gutachten zur Denkmalwürdigkeit der Lottenschule. Auf einem PETO30plus! Themenabend am Mittwoch, 31. Mai 2017 um 19 Uhr im Pfannenhof in der Monheimer Altstadt stellt Stadtplaner Thomas Waters die Erkenntnisse vor und erörtert zusammen mit Bürgermeister Daniel Zimmermann die weitere Perspektive für die betroffenen Schulen.

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Donnerstag, den 6. Oktober 2016 | Pressemitteilung

PETO30plus!-Themenabend zum Schulstandort Lottenstraße/Krischerstraße

Von einigen sehnlichst herbeigewünscht, von anderen als unvorstellbar abgelehnt – die Lottenschule wie auch Astrid-Lindgren-Schule sollen abgerissen werden und moderne Schulbauten entstehen. Welche Gründe es für diese Planungen gibt, was genau wo und wie entstehen soll, darüber informiert ein öffentlicher PETO30plus!-Themenabend mit Bürgermeister Daniel Zimmermann und dem Bereichsleiter des städtischen Gebäude- und Liegenschaftsmanagements Michael Lobe am Dienstag, 11. Oktober, um 18.00 Uhr auf dem Schulhof der Lottenschule. Im Anschluss an die Besichtigung vor Ort wird die Diskussion im Restaurant „Zum Vater Rhein“ fortgesetzt.

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Montag, den 28. März 2016 | PETO-Blatt-Artikel

Ein weiteres Puzzleteil steht in den Startlöchern

Bauprojekte im Schulbereich wurden beschlossen

von Florian Große-Allermann

Die Stadt Monheim am Rhein – Hauptstadt für Kinder® schafft optimale Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche. Dieses strategische Ziel haben wir uns vor eineinhalb Jahren fett in unser Hausaufgabenheft geschrieben. Und wir sind – das können wir in aller Bescheidenheit sagen – auf einem sehr guten Weg.

Viele unterschiedliche Faktoren führen dazu, dass unsere Stadt für Familien immer attraktiver wird. Dazu zählt sicherlich eine hervorragende Kinderbetreuung mit Kitas, die ihre qualitativ hochwertigen Angebote obendrein den Eltern auch noch kostenlos zur Verfügung stellen. Wichtig für die erfreuliche städtische Entwicklung ist zudem unser buntes Angebot an Projekten und Institutionen wie die MoKi-Projekte, unsere Musik- und Kunstschule, dem Abenteuerspielplatz oder den vielen Sport- und Freizeitvereinen, um nur einige wenige zu nennen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist aber nicht zuletzt unsere vielfältige und hochqualifizierte Schullandschaft.

Trotz (oder vielleicht auch gerade–r wegen) der konzeptionellen Stärke unserer Schulen stoßen diese räumlich an ihre Kapazitätsgrenzen. Hinzu kommt, dass entgegen des Bundestrends unsere Stadt insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen überdurchschnittlich wächst und gedeiht. Das liegt zum einen an einer hohen Geburtenrate in Monheim, zum anderen aber auch an dem Zuzug vieler junger Familien. Um der räumlichen Überlastung unserer Schulen entgegenzutreten, haben wir vergangenes Jahr bereits den Monheimer Schulentwicklungsplan fortgeschrieben.

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Freitag, den 13. November 2015 | Pressemitteilung

PETO30plus!-Themenabend in der „Musik- und Kunstschule“

Was bereits von außen durch eine asymmetrische, fast schwebende Form und interessante Materialauswahl imposant anzusehen ist, hat innerhalb des Gebäudes erst recht viele Raffinessen zu bieten. Die neue Musik- und Kunstschule, die auf dem Gelände der ehemaligen Skulpturenhütte am Berliner Ring entstanden ist, bietet auf acht versetzten Ebenen mit ca. 1000 Quadratmetern Nutzfläche vielfältige Möglichkeiten zum Unterrichten, Üben und für Aufführungen.

Am Dienstag, 17.11.2015 um 19.00 Uhr wirft PETO30plus! bei einem weiteren Themenabend einen Blick in dieses neue Aushängeschild der Stadt Monheim am Rhein. Bereichsleiterin Sonja Baumhauer, Kunstschulleiterin Katharina Braun und Musikschulleiter Georg Thomanek führen interessierte Bürgerinnen und Bürger durch das Gebäude und erläutern die Arbeit der beiden Einrichtungen.

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Donnerstag, den 18. Juni 2015 | PETO-Blatt-Artikel

Entwicklung in der Schullandschaft

Stadtrat beschließt am 20. Mai die Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung

von Florian Große-Allermann

Am 22.04.2015 beriet der gemeinsam tagende Jugendhilfe- sowie Schul- und Sportausschuss über die Entwicklung der Monheimer Schullandschaft in den kommenden Jahren. Dabei stellte der Schulentwicklungsplaner Dr. Garbe sein umfassendes Konzept vor, das viel Bewegung für Monheim und seine Schulen zur Folge haben wird. Für Planung und Umsetzung dieser Maßnahmen haben wir uns den Zeitraum 2015 bis 2019 vorgenommen.

Ausgangspunkt dabei ist die Tatsache, dass die Schülerzahlen in Monheim in den nächsten Jahren – anders als in den meisten anderen Kommunen in NRW – recht konstant bleiben werden. Im Zeitraum 2015 bis 2023 werden jährlich durchschnittlich etwa 360 bis 400 Kinder im einschulungsfähigen Alter sein. Das entspricht auch den Zahlen der letzten Jahre. Dementsprechend konstant werden daher auch die Zahlen des Übergangs in weiterführende Schulen sein.

Wir müssen bei der Entwicklungsplanung jedoch auch die konzeptionellen Entwicklungen der letzten Jahre stärker beachten. Dazu zählt sicherlich der Ausbau des Offenen Ganztags (OGATA). Zurzeit sind knapp 60% der Monheimer Grundschüler OGATA-Schüler. Das hat zur Folge, dass sich der Raumbedarf der Schulen verändert hat – zum einen hinsichtlich des Unterrichtsangebotes, zum anderen hinsichtlich der Arbeits- und Vorbereitungsplätze der Lehrerinnen und Lehrern. Und auch Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen unterstützen das Team der Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher, was ebenso einen erhöhten Raumbedarf an den Schulen zur Folge hat.

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Montag, den 30. März 2015 | Video-Blog

Erster PETO-Video-Blog: „Tablet-unterstützte Schulklassen“

von Andy Eggert, Lisa Pientak, Tim Kögler und Torsten Kinzel

Hier seht ihr die Premiere unseres PETO-Video-Blogs. In der ersten Episode gibt euch Lisa einen Einblick in das Konzept, wie der multimediale Unterricht in Schulklassen ausgebaut werden kann.

Zum Video (Erster PETO-Video-Blog: „Tablet-unterstützte Schulklassen“)

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Mittwoch, den 21. November 2012 | Anträge und Stellungnahmen

Programm zur Schulhofumgestaltung

Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen für das Jahr 2013 haben wir beantragt, dass die Schulhöfe aller Monheimer Schulen bis Ende 2015 umgeplant und modernisiert werden sollen.

Sehr geehrter Herr Zimmermann, wir bitten Sie, folgenden Antrag der PETO-Fraktion dem Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport zur Beschlussfassung im Rahmen der Haushaltsplanberatungen für das Jahr 2013 zuzuleiten.

  1. Im Teilfinanzplan B werden zur Neugestaltung der Schulhöfe folgende Haushaltsansätze für die Jahre 2013ff. gebildet: Armin-Maiwald-Schule 200.000 €, Schule am Lerchenweg 200.000 €, Herrmann-Gmeiner-Schule 200.000 €, Winrich-von-Kniprode-Schule 200.000 €, Otto-Hahn-Gymnasium 300.000 €, Peter-Ustinov-Gesamtschule 400.000 €, Sekundarschule 200.000 €.
  2. Die Verwaltung wird beauftragt, die Planungen für die Neugestaltung der Schulhöfe eng mit den jeweiligen Schulen abzustimmen und deren Wünsche im Rahmen der festgelegten Budgets zu berücksichtigen.
  3. Die jeweiligen Entwurfsplanungen sind dem Jugendhilfeausschuss und dem Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport zur Beratung sowie dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 28.03.2012 dem gemeinsamen Antrag von SPD und PETO zur Aufstockung des Spielplatz-Neugestaltungsbudgets entsprochen. Seither stehen jährlich rund 120.000 € zur Verfügung, um die bereits seit einigen Jahren praktizierte sukzessive Neugestaltung der 60 städtischen Spielplätze zu beschleunigen. Wir halten es darüber hinaus für wichtig, auch die vorhandenen Schulhofflächen in den Blick zu nehmen. Die zur Neugestaltung der Kinderspielplätze veranschlagten Mittel reichen dafür jedoch bei weitem nicht aus.

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Dienstag, den 15. Mai 2012 | PETO-Blatt-Artikel

Schulraum in Baumberg

von Andreas Beginn

Die Grundschullandschaft in Baumberg ist weiterhin in einer Veränderungsphase. Am 26.04. tagte der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport erneut zum Thema Schulraumoptimierung im Stadtteil Baumberg.

Anlass für die Beratungen ergab sich allein aus der Tatsache, dass sich am nördlichen Standort der Armin-Maiwald-Schule (Geschwister-Scholl-Straße) nur noch 15 Schüler/-innern für das nächste erste Schuljahr angemeldet haben. Nach Schulgesetz in Nordrhein Westfalen zu wenig, denn für die Bildung einer Klasse sind mindestens 18 Bewerber erforderlich. Der Ausschuss beschloss deshalb offiziell die Auflösung des eigenständigen Teilstandorts und sprach sich für einen gemeinsamen Standort an der Humboldtstraße aus. Hier sollen für den OGATA-Bereich noch zusätzliche Klassenräume angebaut werden. Für die zusammengelegte Schule wurde die Zügigkeit auf drei Klassen festgesetzt.

Das Gebäude an der Geschwister-Scholl-Straße wird jedoch nicht lange ungenutzt sein. Neben der dort bereits ansässigen Leo-Lionni-Schule wird die Paul-Maar-Schule, eine Förderschule, welche sich in Trägerschaft des Kreises Mettmann befindet, in das Gebäude einziehen. Die Schule hat Ihren Standort aktuell in Hilden, dieser kann jedoch dort nicht erhalten werden. Man kann sich vorstellen, dass die Freude groß war, als von der Stadt Monheim das Angebot über die Nutzung des vorhandenen Schulraums kam. Ab Juli 2013 werden also rund 145 Schüler/-innen aus dem gesamten Kreisgebiet in der Förderschule mit Schwerpunkt „Emotionale und Soziale Entwicklung“ an der Geschwister- Scholl-Straße lernen.

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Donnerstag, den 20. Oktober 2011 | PETO-Blatt-Artikel

(K)Eine Frage der Bildung?!

von Lisa Riedel

Am 2. Juli fand die erste Sitzung der AG § 78 Bildungs- und Entwicklungsmanagement im Haus der Chancen statt. Florian Große-Allermann und ich durften als Ausschussvorsitzende daran teilnehmen. Das Bildungs- und Entwicklungsmanagement ist eine AG nach § 78 SGB VIII. Diese AGs sollen darauf hinwirken, dass geplante Maßnahmen der Jugendhilfe aufeinander abgestimmt werden. Das Entwicklungs- und Bildungsmanagement wurde durch einen gemeinsamen Beschluss des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport und des Jugendhilfeausschusses ins Leben gerufen, damit der Bereich Schulen und der Bereich Jugend näher und besser zusammenarbeiten.

In der AG Entwicklungs- und Bildungsmanagement treffen sich zu diesem Zweck Verwaltungsmitarbeiter, Politiker, Lehrer, Sozialarbeiter und viele andere Fachleute, um bereichsübergreifend Ideen zu entwickeln. Nach der Einführung wurden alle Anwesenden in vier bunt gemischte Gruppe eingeteilt. Die Gruppen hatten dann die Aufgabe, eine Leitorientierung zu erarbeiten. An dieser Leitorientierung soll dann die weitere Arbeit der AG ausgerichtet werden. Bei der Vorstellung im Plenum gab es aber nicht nur Friede, Freude und Eierkuchen.

Der Grundgedanke, an dem sich an dem Vormittag immer wieder die Geister schieden, war, dass Bildung mehr ist als das Lernen in der Schule. Zur Bildung eines Kindes gehört auch, dass es eine Persönlichkeit entwickelt. Bildung umfasst in diesem Sinne auch die Betätigung in einem Sportverein, die Freizeit in einem Jugendclub, das Toben auf einem Spielplatz und viele andere Dinge. Schule alleine hat also nur einen begrenzten Einfluss auf die Bildung eines Kindes. Will man also die Bildungschancen von Kindern verbessern, muss man ihr gesamtes Umfeld betrachten. Um allen Kindern die gleichen Bildungschancen einzuräumen, ist es daher erforderlich, die verschiedensten Angebote (zum Beispiel Freizeitbeschäftigung, gezielte Förderung, Hilfe in Problemfällen und das Lernen in der Schule) aufeinander abzustimmen. Eigentlich waren sich alle Anwesenden darüber auch einig, irgendwie wurde dann aber doch immer wieder darüber gesprochen, was Bildung ist und dass zu Bildung mehr gehöre als nur Schule.

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Donnerstag, den 20. Oktober 2011 | PETO-Blatt-Artikel

Probleme für die Sekundarschule?

von Daniel Zimmermann

Am 13. November 2011 kommt es zu einem Bürgerentscheid über den Erhalt der Monheimer Realschule. Eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern hatte seit Juli insgesamt 2.500 gültige Unterschriften gesammelt und damit ein so genanntes Bürgerbegehren initiiert. Da sich der Stadtrat in einer eigens einberufenen Sondersitzung der von den Unterschriftensammlern gestellten Frage „Sind Sie für den Erhalt der Lise-Meitner-Realschule (LMR) als eigenständige Realschule in ihrer jetzigen Form?“ nicht angeschlossen hat, müssen nun alle Bürgerinnen und Bürger in einem Entscheid über die Zukunft der Realschule befinden.

Um den Erhalt der Realschule geht es dabei allerdings nur vordergründig. Die wesentlich interessantere Entscheidung, über die jedoch nicht abgestimmt wird, ist die Frage, ob in Monheim ab dem nächsten Schuljahr eine neue Sekundarschule entstehen soll. Diese Sekundarschule würde zwangsläufig das Aus für die Realschule bedeuten, da letzterer dann die Schülerinnen und Schüler ausgingen. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens wollen das unbedingt verhindern und fordern den uneingeschränkten Erhalt der Realschule.

Fragt man die Eltern der Dritt- und Viertklässler in den örtlichen Grundschulen, ist die Antwort bereits klar. In einer von der Stadtverwaltung nach den Sommerferien durchgeführten schriftlichen Elternbefragung gaben nur 43 Eltern mit einem Kind im dritten Schuljahr und 55 Eltern mit einem Kind im vierten Schuljahr an, dass sie sich bei einem Erhalt des Monheimer Schulsystems in seiner jetzigen Form für die Realschule entscheiden würden.

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Samstag, den 30. Januar 2010 | PETO-Blatt-Artikel

Projekt „Ulla-Hahn-Haus“

von Andreas Beginn

Auf die vergangenen Jahre können wir im Bereich der Kinder- und Jugendförderung zufrieden zurückblicken. Monheimer Projekte wie „Mo.Ki“ und „MoMo“ haben sich über die Ortsgrenzen hinaus einen Namen gemacht und werden bundesweit anerkannt.

In und von dem Elternhaus der Monheimer Schriftstellerin Ulla Hahn („Das verborgene Wort“) ausgehend, plant die Stadt Monheim nun an der Neustraße 2 ein weiteres Projekt zur Förderung von Kindern und Jugendlichen.

Mit dem „Ulla-Hahn-Haus“ soll nicht nur ein Ort für Begegnungen geschaffen werden, sondern das Haus soll auch zentraler Ausgangspunkt für verschiedenste Aktionen in Zusammenarbeit mit den umliegenden Bildungsstätten werden. Die Trägerschaft übernimmt der Friedrich-Bödecker-Kreis NRW e.V.

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Mittwoch, den 5. August 2009 | Pressemitteilung

PETO: mehr Investitionen in die Bildung

Investitionen in Bildung und Kultur sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt. Auf unsere Initiative hin sind im städtischen Haushalt 300.000 Euro bereitgestellt worden, um den gemeinsamen Schulhof der Astrid-Lindgren-Schule, der Comeniusschule und der Lottenschule völlig neu und kindgerecht zu gestalten. Anstelle des derzeitigen Betons wird dort ein attraktiver Spiel- und Pausenhof entstehen.

Eine weitere wichtige Investition in die Zukunft der Kinder ist das Musikschulprojekt „MoMo“ (Monheimer Modell). Alle Erstklässler erhalten ein Jahr lang kostenlosen Musikunterricht und später dann stark vergünstigten Kleingruppenunterricht auf einem kostenlosen Leihinstrument ihrer Wahl. Damit gelingt es der Monheimer Musikschule als einer der ersten bundesweit, allen Kindern einen pädagogisch ausgereiften und zugleich spielerischen Zugang zur Musik zu ermöglichen. Und das völlig unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Das wirkt sich positiv auf die kognitive und soziale Entwicklung der beteiligten Kinder aus und sorgt dafür, dass Talente gefördert werden, für deren Eltern konventioneller Musikunterricht unbezahlbar wäre oder die in der Musikschule schlicht nicht angemeldet worden wären.

Wir konnten außerdem erreichen, dass die Forderung des Jugendparlaments nach einem kommunalen Kino endlich realisiert wird. Darüber hinaus sehen wir jedoch weiteren Handlungsbedarf.

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Montag, den 20. April 2009 | PETO-Blatt-Artikel

Monheim bekommt eine Fachhochschule

von Lisa Riedel

Ein Klingeln zerreißt die Luft. Alles horcht auf. Ich lasse meinen Stift fallen und fluche leise in mich hinein. Schon wieder habe ich vergessen in der Bibliothek mein Handy auszustellen. Während ich in den Flur eile, hoffe ich, dass der Anruf wenigstens wichtig ist. Endlich fällt die Tür hinter mir zu und ich erfahre – es hat sich gelohnt.

Grund des Anrufs war die spontane Einberufung einer interfraktionellen Sitzung, in der es um die Ansiedlung einer Fachhochschule im Rheinpark in Monheim am Rhein gehen sollte. In dem Treffen am späten Nachmittag wird dann erklärt, dass die Entscheidung schon am nächsten Vormittag fallen könnte, wenn sich alle Fraktionen mit dem Projekt einverstanden erklären.

Aber nochmal von vorne. Schon Ende letzten Jahres hat die Fachhochschule der Deutschen Wirtschaft (FHDW), einen neuen Standort gesucht. Monheim hatte sich beworben und unterlag in dem Verfahren Mettmann. Die Pläne zur Ansiedlung der Hochschule landeten in einer Schublade. Kurz darauf entschieden sich die Professoren der FHDW eine eigene Fachhochschule für Unternehmensführung (HFU) aufzumachen, weil sie mit der Konzeption der bestehenden FH nicht einverstanden waren. Schon 2010 soll der erste Unterricht stattfinden. Keine leichte Aufgabe, musste doch erst ein Standort gefunden werden. Da kam dann die Schublade im Monheimer Rathaus ins Spiel. Man erinnerte sich daran, dass es hier schon Pläne gibt. Unsere Wirtschaftsförderung reagierte auf die Anfrage prompt. Sie passte die Pläne an und holte die Politik ins Boot. (Das war dann die Stelle, an der mein Handy geklingelt hatte...)

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Samstag, den 28. Februar 2009 | PETO-Blatt-Artikel

Erfolgsmodell MoMo

von Daniel Zimmermann

Wenn die Monheimer Musikschule ein rundes Jubiläum für ihr Erfolgsmodell „MoMo – Musikschule für alle“ feiert, dann dürfen neben einer ganzen Reihe von Lehrern, Eltern und Ehrengästen die Hauptbeteiligten nicht fehlen: die vielen Grundschulkinder, die in den Genuss kostenlosen bzw. später dann ermäßigten Musikunterrichts kommen und dafür ein Instrument ihrer Wahl zur Verfügung gestellt bekommen.

Für Ende Januar hatte die Musikschule deshalb in die Räume der Astrid-Lindgren-Schule eingeladen, wo vor 10 Jahren alles begann. Mehrere hundert Gäste waren gekommen und bestaunten die Vorführungen der Grundschüler. Auch ein paar ältere Musikschüler waren dabei, die nämlich zu den ersten im Rahmen von MoMo geförderten Jahrgängen gehören und mittlerweile ihre Instrumente ganz außerordentlich beherrschen.

Die Initiatoren des Projekts waren Musikschulleiter Georg Thomanek und die ehemalige Leiterin der Astrid-Lindgren-Schule, Christa Nalbach, die nicht nur die Qualität des Musikunterrichts an den Grundschulen verbessern wollten, sondern auch nach Wegen suchten, Kindern den Zugang zur Musik zu ermöglichen, die unter regulären Bedingungen kein Instrument lernen würden.

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Montag, den 15. Dezember 2008 | PETO-Blatt-Artikel

Lehrermangel in Baumberg

von Janne Oberdieck und Florian Große-Allermann

Das Thema „Grundschulen in Baumberg“ war in den letzten Monaten ein heiß debattiertes Thema. Dabei sind uns die sinkenden Schülerzahlen von der Stadtverwaltung deutlich vor Augen geführt worden. Dass mittelfristig zumindest ein Klassenzug in Baumberg wegfallen muss, stand außer Frage. Hierfür haben die Stadtverwaltung und die Politik inzwischen die Weichen gestellt: Die Geschwister-Scholl-Schule wird ab dem Schuljahr 2009/2010 nur noch einzügig laufen.

Innerhalb der Diskussion fiel uns allerdings auf, dass in Baumberg in größerem Umfang Lehrerstellen fehlen. Vor allem an der Geschwister-Scholl-Schule fallen deshalb Unterrichtsstunden aus oder Klassen müssen für bestimmte Stunden zusammengelegt werden.

Die Stadtverwaltung legte uns im Zuge der Debatten die Faustformel vor: „Ein Kind erwirtschaftet eine Unterrichtsstunde“. Außerdem wurde uns angezeigt, dass eine einzügige Grundschule, damit sie ausreichend Lehrerstunden vom Land zugewiesen bekommt, 94 Schülerinnen und Schüler benötigt.

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Montag, den 1. September 2008 | Anträge und Stellungnahmen

Größenangleichung der Eingangsklassen in Baumberg

Die Fraktion PETO beantragt

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Möglichkeit einer Begrenzung der Eingangsklassen der Baumberger Grundschulen zu überprüfen und die Ergebnisse in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport zu präsentieren.
  2. Sollte eine solche Begrenzung nicht möglich sein, wird die Verwaltung beauftragt, Gespräche mit den Baumberger Grundschulen führen, um ein „Gentlemen Agreement“ abzuschließen, dass die Klassenstärken der Schuleingangsklassen der einzelnen Schulen aneinander annähert. Die gemeinsame Erklärung ist von allen Beteiligten zu unterschreiben.

Zur Begründung

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Montag, den 16. Juni 2008 | PETO-Blatt-Artikel

Baumberger Grundschulen

Der Demographiewandel zeigt wieder einmal seine Auswirkungen für Monheim. Musste unsere Stadt schon aufgrund zurück gehender Schülerzahlen im Sommer 2005 die Wilhelm-Busch-Schule schließen, so wird nun auch im Baumberger Stadtteil endgültig der Einbruch in der Alterspyramide spürbar.

Schon während der Debatte, die seinerzeit zur Schulschließung im Berliner Viertel führte, diskutierten Politik und Verwaltung die Schließung der Geschwister-Scholl-Schule in Baumberg. Damals entschloss man sich jedoch, die Schulstruktur in Baumberg im Ist-Zustand zu belassen. Man argumentierte damals, dass die Erschließung der Baulandschaft Baumberg-Ost viele Familien nach Baumberg locken würde.

Abgesehen davon, dass die Stichhaltigkeit dieses Argumentes inzwischen ziemlich fragwürdig erscheint, hat sich seitdem nicht mehr viel getan.

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Donnerstag, den 13. März 2008 | Pressemitteilung

Grundschulkonzept für Baumberg: PETO meldet sich zu Wort

Nachdem CDU und FDP ihre Vorstellungen zur Zukunft der Baumberger Grundschullandschaft bereits öffentlich gemacht haben, meldet sich nun die PETO-Fraktion zu Wort.

Auch PETO favorisiert den Erhalt aller drei Baumberger Grundschulen bei gleichzeitiger Aufgabe des Standorts an der Monheimer Straße. Die Fraktionsvorsitzende Lisa Riedel erklärt. „Das Gebäude der Winrich-von-Kniprode-Schule wird sich leider nur mit erheblichem Aufwand in einen zukunftsfähigen Zustand bringen lassen. Die beiden anderen Baumberger Grundschulstandorte befinden sich dagegen in einem ausgezeichneten Bauzustand. Wir schließen uns daher der Einschätzung der Stadtverwaltung an, dass es das Beste sein wird, die Grundschulnutzung an der Monheimer Straße auslaufen zu lassen.“

Das solle jedoch nicht das Aus für die Winrich-von-Kniprode-Schule bedeuten. Riedel: „Wir akzeptieren den Elternwillen. Mindestens ein Drittel der Baumberger Kinder wird jedes Jahr dort angemeldet, teilweise von Eltern, die als Kinder selbst die Winrich-von-Kniprode-Schule besucht haben.“ Die Schule als Institution solle daher erhalten bleiben, selbst wenn das Gebäude hinfällig sei.

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Montag, den 29. Januar 2007 | Blogeintrag

Fraktionssitzungstag

von Daniel Zimmermann

Wir hatten wieder einmal Besuch. Herr Trost von der Stadtverwaltung war da und hat uns noch ein paar Fragen zur Beschränkung der Zügigkeiten an den Monheimer und Baumberger Grundschulen beantwortet. Eigentlich war aber schon vorher klar, dass wir dafür sein würden. Damit bei sinkenden Schülerzahlen alle Grundschulen im Stadtgebiet mindestens zwei Eingangsklassen füllen können, müssen für Schulen mit vielen Anmeldungen bestimmte Höchstgrenzen eingeführt werden. Mit diesem Verfahren sind alle Leiterinnen und Leiter der Grundschulen einverstanden, nur die CDU und die SPD tun sich damit schwer. Am Donnerstag, wenn der Schulausschuss tagt, werden aber sicher alle dafür sein.

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Donnerstag, den 9. Oktober 2003 | Pressemitteilung

Ehrliche Meinungsänderungen müssen möglich sein

Zur Bezeichnung der PETO-Fraktion als „Umfaller der Woche“ durch die Befürworterinnen und Befürworter des Bürgerbegehrens

Den Initiatorinnen und Initiatoren des Bürgerbegehrens für einen Schulneubau am Berliner Platz war die Enttäuschung anzumerken, als die PETO-Fraktion in der entscheidenden Ratssitzung gegen die Annahme des gestellten Bürgerbegehrens und damit für den Umzug beider Grundschulen an den Lerchenweg stimmte. Hatte sich PETO doch in den vorhergehenden Sitzungen noch für einen Neubau am Berliner Platz ausgesprochen.

Dass sich diese Enttäuschung nun in der „Buschtrommel“, der eigens für den Bürgerentscheid herausgebrachten Zeitung niederschlägt, ist verständlich. Dass deren Redaktion PETO jedoch als „Umfaller der Woche“ abstempelt und unsere lange Zeit noch nicht sichere Kandidatur bei der nächsten Kommunalwahl als vorsorgliche Maßnahme gegen eine „bittere Niederlage“ darstellt, ist nicht mehr verständlich, sondern unfair und hämisch.

In Vorstand und Fraktion sind wir uns darüber einig, dass es möglich sein muss, einen Meinungswechsel einzugestehen, wenn man dafür gute Gründe hat. Viel zu oft verfolgen Parteien einen einmal gefassten Beschluss ohne Kompromisse. Wer dagegen gerade in einer schwierigen und wichtigen Frage wie der des Bürgerbegehrens seine Meinung ändern muss, handelt unserer Ansicht nach nicht als „Umfaller“, sondern ehrlich.

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