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Freitag, den 8. Juni 2007 | Pressemitteilung

PETO spendet für Pipeline-Klagen

Geldbetrag auf städtisches Verwahrkonto überwiesen

Mit einem Beitrag von 150 € beteiligt sich PETO an den Prozesskosten für Klagen gegen die geplanten Kohlenmonoxid-Pipeline. Das Geld ist bereits auf das städtische Verwahrkonto eingezahlt worden und steht damit zur Unterstützung von Privatklägern zur Verfügung.

Die PETO-Fraktionsvorsitzende Lisa Riedel betont: „Nach unserer Postkartenaktion und dem offenen Brief der PETO-Ratsmitglieder an die Landtagsabgeordneten zu Beginn dieses Jahres, ist die Zeit der politischen Aktionen vorbei. Jetzt werden die Gerichte über den Pipelinebau entscheiden müssen.“ Dass diese Entscheidung im Sinne der Monheimerinnen und Monheimer gegen den geplanten Pipelinebau ausfalle, dazu wolle PETO durch die Spende einen Beitrag leisten.

Zur Postkartenaktion, bei der PETO-Mitglieder insgesamt 5.000 Protestpostkarten an betroffene Monheimer und Baumberger Haushalte verteilt hatten, berichtet Riedel: „Wie viele Karten an den Regierungspräsidenten abgeschickt worden sind, können wir nicht sagen, Herr Büssow hat sich jedoch in einem persönlichen Schreiben mit uns in Verbindung gesetzt und erklärt, dass er die Sorgen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger ernst nehme. Dadurch wissen wir immerhin, dass die Karten in Düsseldorf zur Kenntnis genommen worden sind.“ Mit den Konsequenzen, die die Bezirksregierung aus den langsam an Fahrt gewinnenden Bürgerprotesten zieht, ist PETO freilich nicht zufrieden. „Bisher haben wir außer dem Versuch der Bezirksregierung, die vielen Sicherheitsbedenken abzuwiegeln, nicht viel gesehen“, so Riedel weiter.

Gleiches gelte für die Landtagsabgeordneten. Zwar hätten alle angeschriebenen Abgeordneten den PETO-Ratsmitgliedern geantwortet, Unterstützung für die Monheimer Anliegen hätte bisher allerdings nur die Landtagsfraktion der Grünen signalisiert. „Davon lassen wir uns jedoch nicht entmutigen“, bleibt Lisa Riedel zuversichtlich. „Wenn es nicht mehr möglich ist, den Pipelinebau politisch zu verhindern, bleibt immer noch der juristische Weg. Deshalb haben wir jetzt auf das Klagenkonto gespendet und bitten alle Monheimerinnen und Monheimer ebenfalls zu spenden. Auch kleine Beträge können helfen.“

Mit besonderem Interesse habe man das Gutachten von Professor Falkenhain zur Kenntnis genommen. Riedel: „Wir haben jetzt schwarz auf weiß, dass die geplante Pipeline nicht dem Stand der Technik entspricht. Professor Falkenhain hat sehr deutlich gemacht, wie unüblich es ist, das hochtoxische Kohlenmonoxid durch eine 70 Kilometer lange Pipeline quer durch dicht besiedeltes Gebiet zu transportieren. So etwas hat es bisher noch nicht gegeben. Und wir sind zuversichtlich, dass es sich noch verhindern lässt.“

Weitere Informationen zur geplanten Pipeline, insbesondere eine Karte des geplanten Trassenverlaufs, hat PETO auf der Internetseite www.peto.de/co-leitung zusammengestellt. Bürgerinnen und Bürger können sich außerdem an die E-Mail-Adresse co-leitung@peto.de wenden.

 

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