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Sonntag, den 18. November 2007 | Blogeintrag

Die Erfolgsgeschichte eines Badezimmermöbels...

von Birte Hauke

Samstag, 17. November 2007. Die Marienburg-Garde hatte zum „Ersten Monheimer Badewannenrennen“ in der Monheimer Altstadt aufgerufen. 39 Teams sollten sich im k.o.-Verfahren auf der 322m langen Rennstrecke vom Schelmenturm in Richtung Rhein über die Turmstraße um den alten Markt und zurück messen.

Der Renntag war gekommen. Zwei lange Tage hatten wir, Team PETO 1 und 2, an unserer Wanne geschraubt, gebohrt, geklebt und lackiert und unter extremem Zeit- und Leistungsdruck wurde unser PETO-blauer Stolz dann schließlich im letzten Moment fertig.

16:55 Uhr. PETO 2 steht an der Startlinie am Pfannenhof: Steuerbord Antreiber Max und Heck Antreiber Andek. In ihren Händen die Wanne, in ihrem Blick die Rennstrecke. Der Rennleiter hebt die Startpistole zum Schuss. Steuermann Markus zieht die Lenkseile stramm. Die Herzen schlagen bis zum Hals. Ein letzter Blick in die Labamos-Gegnerwanne rechts.

Drei… Zwei… Eins… „Und PETO 2 ist gestartet! Nun in der Schikane. Und das sieht so aus als ob die Rennwanne von PETO vor Labamos in Führung liegt! Nun sind beide Wannen am Pitstop angelangt. Es wird getrunken…“ schallt die Stimme von Kommentator Bernd Meyers durch die Lautsprecher.

Doch das bekommen Max, Andek und Markus gar nicht mehr mit. In einer unglaublichen Geschwindigkeit stürzen sie die vorgeschrieben Pitstop-Getränke herunter, Markus springt ins Cockpit und die Wanne flitzt um die Kurve am alten Markt. Die Hälfte ist geschafft. Doch die Gegnerwanne ist dicht hinter ihnen. Max spürt den heißen Atem der Kontrahenten im Nacken. Doch nun legen er und Andek erst richtig los. Sicher lenkt Markus die Truppe durch die „Schikane“ zurück ins Ziel. Eine Runde weiter! Labamos scheidet aus.

Am Ziel warten schon die jubelnden Teamkameraden von PETO 1: Daniel, Daniel und meine Wenigkeit.

Wir hatten es in unserem ersten Rennen leider nicht geschafft. Team F&S 1 hatte uns in der Schikane fast unsportlich in die Heubegrenzung abgedrängt, so dass wir wertvolle Sekunden verloren.

Mit umso mehr Furcht blicken wir in die zweite Runde. PETO 2 soll gegen die zweite Garnitur der Automechaniker antreten. Max, Andek und Markus sind noch stärker als in der ersten Runde. „Nach dem Rempler von F&S vor der Schikane hat unser dunkelblaues, windschnittiges Leichtgewicht einfach keine Chance“, so der enttäuschte Steuermann Markus. Dass F&S dann am Ende den „Arschpokal“ für das Looserteam gewinnt, ist nur ein schwacher Trost.

Das nächste Rennen findet im Frühling 2008 statt. Wir sind bereit für eine Revanche!

 

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