Wirtschaft und Verkehr

Unsere Bilanz

Seit 2012 haben wir den Gewerbesteuersatz erheblich gesenkt. Das hat der Stadt, die daraus in früheren Jahren nur 15 bis 20 Mio. Euro eingenommen hat, eine Verbesserung auf heute 220 Mio. Euro eingebracht. Gleichzeitig ist die Zahl der Arbeitsplätze von 10.800 in 2011 auf 15.500 in 2019 um 44 % gestiegen. Die Zahl der vor Ort gemeldeten Gewerbebetriebe ist im selben Zeitraum um 19 % gewachsen. Die hohen Steuereinnahmen haben wir genutzt, um viele wichtige Investitionen zu tätigen, die Standortqualität zu verbessern und Rücklagen von 525 Mio. Euro zu bilden. Wir haben

  • das städtische Vermögen seit 2010 von 93,8 auf 618,7 Mio. Euro gesteigert,
  • 4.700 zusätzliche Arbeitsplätze angesiedelt und dabei 1.100 Monheimerinnen und Monheimer mehr in sozialversicherungspflichtig-beschäftigte Arbeit gebracht,
  • durch die Senkung der Grundsteuer B von anfangs 455 auf heute 250 Punkte eine zusätzliche Entlastung bewirkt, von der alle Bürgerinnen und Bürger profitieren,
  • mit der flächendeckenden Verlegung von Glasfaserleitungen für schnelles Internet die Grundlage für weiteres Wirtschaftswachstum geschaffen.

Unsere Ziele

Als Auswirkung aus der Corona-Krise ist zwar mit sinkenden Steuereinnahmen zu rechnen. Dieser Effekt wird Monheim am Rhein aus zwei Gründen jedoch weniger hart treffen als andere Städte. Zum einen haben dafür gesorgt, dass die Stadt erhebliche Rücklagen gebildet hat. Allein die so genannte Ausgleichsrücklage beläuft sich auf 199,7 Mio. Euro. Zum anderen sind die vor Ort relevanten Branchen wie Pharma, Chemie und Pflanzenschutz von der Krise weniger stark betroffen als Branchen wie zum Beispiel die Automobilindustrie, die in Monheim am Rhein keine Rolle spielt. Um unsere erfolgreiche Steuerpolitik fortzusetzen, werden wir

  • weiterhin verantwortungsvoll mit den städtischen Finanzen umgehen, ausgeglichene Haushalte sicherstellen und zukunftsgerichtet investieren,
  • die Steuersätze für die Gewerbesteuer und die Grundsteuer niedrig halten,
  • weitere Unternehmen unter anderem im „Creative Campus“ an der Alfred-Nobel-Straße ansiedeln und die dafür erforderliche Verkehrserschließung schaffen,
  • Gewerbeflächen für Handwerksbetriebe und kleine mittelständische Unternehmen auf dem Gelände der alten Henkeldeponie am Knipprather Busch erschließen,
  • Unternehmen Angebote machen, die sie in die Lage versetzen, den Monheim-Pass auch auswärtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anzubieten,
  • Gespräche mit der Stadt Leverkusen über eine Entwicklung von Gewerbeflächen beiderseits der gemeinsamen Stadtgrenze führen.

Arbeitsplätze bringen zwangsläufig zusätzlichen Verkehr mit sich. Wir werden die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs und des Radverkehr erhöhen und gleichzeitig

  • die Umbauarbeiten an der Opladener Straße fertigstellen und durch die Einrichtung zusätzlicher Fahrstreifen die Kapazität der Straße deutlich erhöhen,
  • die Berghausener Straße nach dem bereits erfolgten Umbau der Autobahnanschlussstelle so ausbauen, dass sich ihre Leistungsfähigkeit ebenfalls verbessert,
  • mit der Ida-Siekmann-Straße eine direkte Verbindung vom Berliner Viertel zur Alfred-Nobel-Straße schaffen, die Bleer Straße sanieren, den Hochwasserschutz an der Rheinuferstraße komplettieren und Lücken im Radwegenetz beseitigen,
  • in alle Verkehrsflächen investieren und das Deckensanierungsprogramm fortführen.

Erfolgreich. In Monheim am Rhein.

Für zusätzliche Gewerbeansiedlungen und neue Arbeitsplätze.

Download

Unser Flyer zum Thema „Wirtschaft und Verkehr“ wurde an alle Haushalte verteilt.

Flyer herunterladen (pdf, 0,71 MB)

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