Dienstag, den 10. März 2009 | Pressemitteilung

PETO begrüßt Sportdiskussion im Ausschuss

Dass die Stadtverwaltung das Monheimer Sportstättenkonzept wieder auf die Tagesordnung des Ausschusses für Kultur, Bildung und Sport gesetzt hat, findet die grundsätzliche Zustimmung der PETO-Fraktion. Auf der inhaltlichen Ebene widerspricht Florian Große-Allermann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Fraktionssprecher im Ausschuss, jedoch entschieden der nun vorliegenden Verwaltungsvorlage.

„Wir finden es richtig, dass das Sportstättenkonzept wieder diskutiert wird“, so Große-Allermann, „denn die betroffenen Vereine haben ein Recht auf eine baldige Entscheidung.“ Die von der Verwaltung erstellte Beschlussvorlage sei jedoch nahezu identisch mit den Plänen, die schon im vergangenen Dezember vorgelegen hätten. Große-Allermann: „Ich finde es bedauerlich, dass die Stadtverwaltung nun drei Monate Zeit hat verstreichen lassen, die offenbar dem einzigen Zweck dienten, dass der von außerhalb kommende CDU-Bürgermeisterkandidat sich in die Thematik einarbeitet.“

Entgegen der Darstellung der CDU sei man keinen Schritt weiter. Große-Allermann betont: „Das Konzept ist alter Wein in neuen Schläuchen. Wie schon vor drei Monaten planen CDU und FDP den Verkauf des Jahnstadions und der Bezirkssportanlage, was wir nicht mittragen wollen.“

Mit dem Verkauf von Sportstätten stünden zwar kurzfristig liquide Mittel zum Umbau der übrigen Sportplätze zur Verfügung, diese seien jedoch schnell aufgezehrt. Der PETO-Sprecher in Sachen Sport will ausgerechnet haben, dass die jährlichen Abschreibungen auf die getätigten Investitionen im CDU-/FDP-Konzept rund drei Mal so hoch seien wie die Abschreibungen, die im Konzept von SPD, PETO und den Grünen, das die Sanierung aller Anlagen mit rund 1 Million Euro beinhaltet, erforderlich wären. „Betriebswirtschaftlich gesehen, ist das CDU-Konzept blanker Unsinn“, behauptet Große-Allermann. „Wir werden dem Ausschuss noch einmal detailliert darlegen, warum es sinnvoller ist, die bestehenden Anlagen zu sanieren und gleichzeitig die in Grund und Boden bestehenden Vermögenswerte zu erhalten.“

In Bezug auf das Außengelände der Peter-Ustinov-Gesamtschule plädiert Große-Allermann ebenfalls für eine schnelle Umsetzung: „Alle Fraktionen sind für den Bau einer adäquaten Außensportanlage. Wir sollten diesen Punkt aus dem Sportstättenkonzept herauslösen, damit die Gesamtschule endlich die versprochene Anlage erhält.“

 

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