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Nationale und internationale Skatesport-Wettbewerbe wie hier in Toronto könnten zukünftig auch in Monheim am Rhein stattfinden.
Foto: Greg Finnegan | Shutterstock.com
Donnerstag, den 9. April 2026
Im Vorfeld des Bürgerentscheids zur möglichen Olympia-Bewerbung der Stadt ruft die PETO-Fraktion die Monheimerinnen und Monheimer dazu auf, sich an der Abstimmung zu beteiligen und mit „Ja“ zu stimmen. In einer Stellungnahme, die auch den Abstimmungsunterlagen beigefügt ist, macht die Fraktion deutlich, warum sie die Bewerbung von Köln und der Region Rhein-Ruhr für die Olympischen und Paralympischen Spiele der Jahre 2036, 2040 oder 2044 für eine große Chance hält.
Im Mittelpunkt steht dabei der geplante Skatepark am Kielsgraben. Die PETO-Fraktion hatte das Bauprojekt in der letzten Wahlperiode trotz Widerstands der anderen im Rat vertretenen Parteien angestoßen. In ihrer Stellungnahme hebt die PETO-Fraktion hervor, dass die Anlage „nachhaltig und inklusiv“ gedacht sei und ausdrücklich auch Wheelchair-Skating berücksichtige. Damit entstehe ein Ort, der generationenübergreifend nutzbar sei und verschiedene Rollsportarten zusammenbringe – von Skateboarding über BMX bis hin zu Scootern.
Der geplante Skatepark könne an die Erfolgsgeschichte des deutlich kleineren Skateparks an der Kapellenstraße anknüpfen. „Vor zehn Jahren haben wir im Stadtrat dafür gesorgt, dass der kleine Skatepark an der Kapellenstraße gebaut wurde. Seitdem haben jährlich hunderte Kids die Anlage genutzt“, heißt es in der PETO-Empfehlung. Diese Entwicklung sei nicht nur ein Erfolg für die Jugendarbeit, sondern habe mit der Gründung von Rollkultur Monheim e. V. auch nachhaltige Strukturen geschaffen.
Die Co-Vorsitzende der PETO-Fraktion Stefanie Einheuser unterstreicht die strategische Bedeutung des Projekts: „Der Bürgerentscheid gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam zu entscheiden, ob wir diese einmalige Chance nutzen wollen. Wir sind überzeugt, dass ein Ja der Stadt langfristig zugutekommt – sportlich, gesellschaftlich und infrastrukturell.“ Gleichzeitig betont sie, dass es nicht in erster Linie um ein mögliches Großereignis gehe: „Der Skatepark wäre unabhängig von Olympia ein Gewinn für Monheim am Rhein.“
In Bezug auf die Olympia-Bewerbung führt die Fraktion wirtschaftliche und strukturelle Effekte ins Feld. Eine mögliche Austragung olympischer Wettbewerbe verspricht internationale Aufmerksamkeit, von der die Vereine, die Wirtschaft und die ganze Stadtgesellschaft profitieren könnten.
Unterstützung erhält die PETO-Fraktion aus der lokalen Skatesport-Szene. Der Vorsitzende von Rollkultur Monheim Nils Wadenpohl wird in der Stellungnahme mit den Worten zitiert: „Mit dem geplanten Skatepark schafft unsere Stadt nicht nur eine inklusive und langlebige Sportstätte, sondern auch ein niederschwelliges Sport- und Freizeitangebot für Menschen aller Generationen.“ Olympia könne dem Sport zusätzliche Sichtbarkeit verleihen.
Am Ende formuliert die PETO-Fraktion ihre Haltung: „Ein ‚Ja‘ bei der Abstimmung bedeutet: Ja zu neuen Chancen, ja zu einer starken Skatekultur und ja zu einer mutigen, zukunftsorientierten Entwicklung von Monheim am Rhein.“
Bis zum 19. April läuft die Abstimmung per Briefwahl. Dann wird sich zeigen, ob die Monheimerinnen und Monheimer den von der Politik und der Stadtverwaltung mehrheitlich unterstützten Kurs mittragen.
Abstimmungsempfehling der PETO-Fraktion zum Olympia-Entscheid herunterladen (pdf, 33 kB)
Als der Stadtrat im Mai 2024 einen Beschluss für den geplanten Skatepark am Kielsgraben gefasst hat, war klar, dass die Bauarbeiten für die Anlage nicht mehr in der gerade zu Ende gegangenen Wahlperiode beginnen würden...
Die PETO-Fraktion im Monheimer Stadtrat hat eine neue Vorsitzende. Stefanie Einheuser, die bisherige zweite stellvertretende Fraktionsvorsitzende, wurde von den Mitgliedern der 23-köpfigen Ratsfraktion in geheimer Abstimmung bei einer Enthaltung ohne Gegenstimmen gewählt...
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