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Dienstag, den 15. Mai 2012 | PETO-Blatt-Artikel

Stadt investierte rund 1,2 Mio. € in Sportstätten

von Daniel Zimmermann

Bei der Übergabe des frisch sanierten Jahn-Sportplatzes an die SG Monheim konnten die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Sportvereine sowie der politischen Parteien eine erste Zwischenbilanz zur Umsetzung des Sportstättenkonzepts ziehen. In den letzten zwei Jahren sind rund 1,2 Mio. € für die Sportanlagen ausgegeben worden. Der Sanierungsstau der Vorjahre ist damit zu einem guten Teil beseitigt.

Einer der größten Einzelposten entfiel mit 234.000 € auf den Einbau eines Kunstrasenfeldes in die Bezirkssportanlage Baumberg. Das neue Spielfeld ersetzt den früheren Aschebelag und soll die Trainingszeiten kompensieren, die die Fußballer auf der Anlage am Kielsgraben verloren haben. Sowohl der Platz als auch das Umkleidegebäude mussten abgerissen werden, um der Auskiesung der Firma Braas zu weichen. Dabei entstanden Abrisskosten in Höhe von etwa 190.000 €. Schon beim Bau des Platzes im Jahr 1998 war klar, dass er nach spätestens zehn bis zwölf Jahren wieder abgerissen werden würde. Die Anlage, die ursprünglich als Ersatz für den Sportplatz an der Sandstraße geplant war, hatte sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Trainingsort für die Sportfreunde Baumberg und den 1. FC Monheim entwickelt. Eine Kompensation für die durch den Abriss entstandene Lücke war daher zwingend erforderlich.

Insgesamt 40.000 € gab die Stadt im Rahmen des Sportstättenkonzepts für eine Teilerneuerung der Flutlichtanlage sowie die Sanierung der Containerumkleiden im Rheinstadion aus. Im Rheinstadion, im Heinrich-Häck-Stadion und auf dem OHG-Außensportgelände wurden darüber hinaus die Tennenflächen erneuert. Zuletzt erhielt auch das Kunststofffeld am Berliner Ring einen neuen Überzug.

Im Jahnstadion, das nach früheren Plänen der CDU einer Ausweisung als Wohnbaufläche zum Opfer fallen sollte, sind insgesamt 627.000 € investiert worden. Die Leichtathleten der SG Monheim und die Leichtathletikgemeinschaft mit dem BTSC freuen sich über ein neues Umkleidegebäude, das die alten, teils verschimmelten Container ersetzt, und über einen neuen Kunststoffbelag für die 400-Meter-Laufbahn.

Bei der Übergabe dankte Daniel Zimmermann den Sportvereinen für die gute Zusammenarbeit und allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich im Wahljahr 2009 für den Erhalt der Sportplätze eingesetzt hatten. Auch durch die rund zweieinhalbtausend Unterschriften, die damals von den Initiatoren eines Bürgerbegehrens gesammelt worden waren, konnte der Jahnplatz letztlich erhalten werden.

Im kommenden Jahr sollen nun für 582.000 € die Umkleiden im Heinrich-Häck-Stadion erneuert werden. Weitere 475.000 € sind im städtischen Haushalt für ein halbes Kunstrasenfeld im Rheinstadion eingeplant. Im Jahr 2014 sollen dann die Bauarbeiten für eine neue Bezirkssportanlage in Baumberg beginnen. Hierfür sind 2,4 Mio. € veranschlagt.

 

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