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Sonntag, den 19. Juli 2009 | Blogeintrag

Ein paar Regentropfen sind kein Problem

von Birte Hauke

Es ist der 3. Juli, 10 Uhr morgens und der erste Ferientag beginnt mit einer strahlend hellen Sonne an einem hellblauen Himmel über der unserer schönen Stadt am Rhein. Wenn das mal kein Grund für bombastische Laune ist… oder dafür sich noch mal gemütlich im Bett umzudrehen. Während andere Schüler vermutlich genau das gerade machen und sich über ihre wohlverdienten Ferien freuen, wird auf der Bürgerwiese bereits mit Hochdruck gearbeitet. Die Bühnenelemente müssen verbunden, der Pavillon aufgebaut, die Tischelemente zusammengeschraubt, das Sonnensegel zurechtgebogen, der Getränkewagen aufgeklappt und die Fritteuse angeschlossen werden. Endlich – unsere siebte Beachvolleyballparty steht an!

Fünf Stunden später sind wir dann auch schon soweit und der Spaß kann mit dem traditionellen Beachvolleyballturnier losgehen. Ebenso traditionell zieht sich nun unpassenderweise der Himmel zu und spendet den aufgeheizten Sportlern ab und zu mal ein paar kühlende Tropfen.

Aber das Wetter ist eigentlich auch egal, auf dem Volleyballfeld geht es trotzdem um alles. Zehn Teams haben sich kurz vorher angemeldet und spielen in den nächsten vier Stunden mit enormer Ausdauer, unglaublichem Kampfgeist und unter phantasievollen Teamnamen um den Sieg.

Regen und Schweiß läuft nun den „Drei Ausrufezeichen“ im Finalspiel den Nacken herunter. Es wird gepritscht und gebaggert was das Zeug hält. Der Sand fliegt in die Luft, Jonathan fliegt zu Boden, erwischt den Ball in letzter Sekunde… und holt einen Punkt für sein Team. Die Kontrahenten, die „Spätzünder“ sind gut, aber die Ausrufezeichen sind besser und können schließlich um 18:45 Uhr in Jubelgeschrei ausbrechen. Für Jonathan Ramones (16), Joris Schüller (16) und Henrik Schmecht (15), die auch in der SG Monheim spielen, ist es nicht das erste Mal. Zum dritten Mal sind sie beim Turnier dabei und zum zweiten Mal bekommen sie nun den Hauptpreis überreicht: Ein Restaurantgutschein im Wert von 40 Euro. „Jetzt haben wir 80 Euro und können mit unserem Mädchenteam essen gehen“ freut sich Jonathan und grinst verschmitzt. Auf dem zweiten Platz sind die „Spätzünder“, den dritten Platz teilen sich die „Internetbiere“ und der „1. BVC Langenfeld“. Sie bekommen Wertmarken für das große kulinarische Angebot: Würstchen und Pommes!

Seit ein paar Stunden wirbelt Michael nun schon hinter der Fritteuse herum. Die Nachfrage nach den frittierten Kartoffelstäben ist hoch und Michael kommt aus dem Frittieren gar nicht mehr heraus. „Macht aber Spaß“ lacht er und den sieht man dem passionierten Pommesverkäufer auch wirklich an. Derweil beweist Max seine Fähigkeiten am Grill. Gekonnt schiebt er die Würstchen hin und her und platziert sie in schmackhaften Brötchen.

Außer Volleyball und Pommes wird für die perfekte Beachvolleyballparty auch ein grandioses Open-Air-Konzert benötigt. Und jenes beginnt just in diesem Moment mit „Rubber Ducky“ aus Düsseldorf. Die 26-jährige Jenny Fehernschild ist die Frontsängerin der Quietscheenten und genießt den Auftritt trotz des eher suboptimalen Wetters. Na ja, dass sich diese Badespaßenten im Wasser nun mal am wohlsten fühlen, ist ja auch kein Geheimnis. „Es war schön. Und durch die Scheinwerfer hat man sogar gedacht die Sonne scheint“ erzählt Jenny.

Auch Daniel lässt der Regen kalt. Er ist – wie immer – optimal vorbereitet, stapft mit Gummistiefeln über die Wiese und freut sich über den Erfolg der Veranstaltung: „Das ist immer sehr viel Arbeit, macht aber auch eine Menge Spaß. Ein vergleichbares Angebot gibt es in Monheim nicht und wenn man sieht, dass wir die Wiese hier jedes Jahr voll bis sehr voll kriegen, ist das schon toll“, so unser Bürgermeisterkandidat.

Nach den Rubber Duckys ist das „Daily Peace Project“ an der Reihe. Für den täglichen Frieden spielen die fünf Düsseldorfer Jungs alternative Rockmusik und begeistern damit das Publikum. Sebastian kommt jedes Jahr zur Beachvolleyballparty und ist vom musikalischen Angebot begeistert: „Ich finde es mal wieder unglaublich zu sehen welches Potenzial diese jungen Bands aufweisen und die Beachvolleyballparty ist eine tolle Möglichkeit für die Bands vor einem großem Publikum zu spielen. Es ist wie jedes Jahr ein bunter Musikmix und für jeden war etwas dabei!“ freut sich der 22-Jährige, der selbst freiberuflicher Musiker ist.

Als drittes steigen „Bilk“ auf die Bühnenelemente, die die Welt bedeuten. Ihre Musik ist irgendwas zwischen Punk, Rock und Pop mit leichtem Einfluss der 80er Jahre.

Den Abschluss um 21 Uhr macht „Without Wax“. Die vier Weseler beschreiben sich selbst als „the Teenage Rock Revolution“ Ganz so revolutionär geht es zwar dann auf der Bühne nicht her, aber die Jungs wissen auf jeden Fall, wie sie die Massen zum Feiern bringen.

Und obwohl die Gitarren und Schlagzeuge danach in die Autos geladen werden, ist die Party jetzt noch lange nicht vorbei.

Um 2 Uhr treten die letzten Gäste den Heimweg an und wir fangen an aufzuräumen. Verena sammelt Flaschen ein. „Ich bin jetzt total erschöpft, aber es hat sich gelohnt“ sagt die 20-Jährige. Und Daniel platscht immer noch unverändert zufrieden in seinen Gummistiefeln über die Wiese…

 

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