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Sonntag, den 16. März 2008 | PETO-Blatt-Artikel

Wozu so viele Altenheime?

Die Bauarbeiten an der Opladener Straße sind unübersehbar. Die Bergische Diakonie baut hier ein neues Altenheim. Die bestehende Einrichtung der Diakonie an der Kirchstraße bleibt jedoch bestehen. Die neue Einrichtung ist als Erweiterung des Angebots geplant.

Am Ernst-Reuter-Platz wurde vor kurzem Eröffnung gefeiert. Im Neubau auf dem Gelände des abgerissenen Extra-Gebäudes hat eine zusätzliche Pflegeeinrichtung ihre Arbeit bereits aufgenommen.

Nun soll noch ein weiterer Neubau an der Alten Schulstraße entstehen. Träger ist der katholische K-plus-Verbund, der auch das Monheimer Krankenhaus betreibt. Das neue Pflegeheim soll direkt gegenüber entstehen. Das alte Schwesternwohnheim wird dazu abgerissen.

Unweigerlich stellt sich bei diesen Plänen die Frage: Braucht Monheim überhaupt noch ein zusätzliches Altenheim? Sind die Kapazitäten mit dem Neubau an der Opladener Straße nicht schon mehr als gedeckt?

„Nein“, sagt Klaus-Peter Fiege, Hauptgeschäftsführer des K-plus-Verbundes, der zusammen mit seiner Kollegin Ute Knoop nun schon zum dritten Mal in einer PETO-Fraktionssitzung zu Besuch war.

Anfangs ging es nur um eine Alternative: Entweder der Neubau der Bergischen Diakonie an der Opladener Straße oder das K-plus-Konzept an der Schulstraße.

Nachdem der Stadtrat auch mit unseren Stimmen in einer sehr knappen Entscheidung dem Projekt der Diakonie den Vorzug gegeben hatte, meldet sich der K-plus-Verbund nun mit seinen Plänen zurück. Möglich wird das durch eine Großspende der Familie Schwarz-Schütte. Vier Millionen Euro stellen die ehemaligen Eigentümer von Schwarz Pharma für das Projekt zur Verfügung.

Klaus-Peter Fiege freut sich: „Zuerst sprachen wir nur über eine Million Euro. Schwarz-Schüttes baten uns kurz vor die Tür. Nach fünf Minuten holten sie uns wieder herein und sagten zu, dass sie die Hälfte der Baukosten übernehmen würden, immerhin vier Millionen Euro.“

Dass in Zukunft der große Wettbewerb um die Senioren ausbricht, glaubt Fiege jedoch nicht: „Der Bedarf wird vom Kreis Mettmann ermittelt. Rechnet man Langenfeld und Monheim zusammen, ergibt sich immer noch eine relativ große Versorgungslücke.“

Es können also alle Plätze belegt werden. Hinzu kommt, dass der Pflegebedarf langfristig steigen wird. Wenn in der nächsten Ratssitzung der Bebauungsplan zur Abstimmung steht, werden wir auf jeden Fall grünes Licht geben.

 

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