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Donnerstag, den 13. März 2008 | Pressemitteilung

Grundschulkonzept für Baumberg: PETO meldet sich zu Wort

Nachdem CDU und FDP ihre Vorstellungen zur Zukunft der Baumberger Grundschullandschaft bereits öffentlich gemacht haben, meldet sich nun die PETO-Fraktion zu Wort.

Auch PETO favorisiert den Erhalt aller drei Baumberger Grundschulen bei gleichzeitiger Aufgabe des Standorts an der Monheimer Straße. Die Fraktionsvorsitzende Lisa Riedel erklärt. „Das Gebäude der Winrich-von-Kniprode-Schule wird sich leider nur mit erheblichem Aufwand in einen zukunftsfähigen Zustand bringen lassen. Die beiden anderen Baumberger Grundschulstandorte befinden sich dagegen in einem ausgezeichneten Bauzustand. Wir schließen uns daher der Einschätzung der Stadtverwaltung an, dass es das Beste sein wird, die Grundschulnutzung an der Monheimer Straße auslaufen zu lassen.“

Das solle jedoch nicht das Aus für die Winrich-von-Kniprode-Schule bedeuten. Riedel: „Wir akzeptieren den Elternwillen. Mindestens ein Drittel der Baumberger Kinder wird jedes Jahr dort angemeldet, teilweise von Eltern, die als Kinder selbst die Winrich-von-Kniprode-Schule besucht haben.“ Die Schule als Institution solle daher erhalten bleiben, selbst wenn das Gebäude hinfällig sei.

Es mache jedoch keinen Sinn, die Winrich-von-Kniprode-Schule im Gebäude der Alexander-von-Humboldt-Schule unterzubringen, heißt es in einer PETO-Erklärung im Hinblick auf die Vorschläge von CDU und FDP. Riedel führt dazu aus: „Das Gebäude der Alexander-von-Humboldt-Schule ist perfekt auf die Bedürfnisse der integrativen Klassen ausgerichtet. Es gibt keinen Grund, diese Schule ebenfalls umziehen zu lassen.“ Für die Winrich-von-Kniprode-Schule böte sich daher der Einzug in freie Räume der Geschwister-Scholl-Schule an. Die Stadtverwaltung habe dargestellt, dass dort noch Klassenräume zur Verfügung stünden.

Zwar, so schränkt Florian Große-Allermann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und PETO-Vertreter im zuständigen Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport ein, gebe es noch Abstimmungsbedarf mit der dort ebenfalls ansässigen Leo-Lionni-Schule des Kreises Mettmann und auch Herr Peter, der Schulleiter der Geschwister-Scholl-Schule, habe bereits angekündigt, dass Klassenräume nicht unbegrenzt vorhanden wären, trotzdem sei Große-Allermann zuversichtlich, dass die Stadtverwaltung in den kommenden Wochen ein schlüssiges Raumkonzept vorlegen werde.

An der Geschwister-Scholl-Straße müssten nach Umzug der Winrich-von-Kniprode-Schule ständig drei Züge vorgehalten werden, konkretisiert Große-Allermann die Pläne seiner Fraktion. „Ob davon zwei Züge auf die Winrich-von-Kniprode- und ein Zug auf die Geschwister-Scholl-Schule oder umgekehrt ein Zug auf die Winrich-von-Kniprode- und zwei auf die Geschwister-Scholl-Schule entfallen werden, darauf wollen wir uns noch nicht festlegen.“ Die Stadtverwaltung solle diese Modelle mit der Bezirksregierung als Schulaufsichtsbehörde erörtern. „Wir können uns beide Varianten vorstellen, letztendlich werden die Eltern entscheiden, wo sie ihre Kinder anmelden, eine Rolle wird aber sicher auch die Zahl der katholisch getauften Kinder spielen, die zurückgeht, und schließlich muss die Bezirksregierung das endgültige Grundschulkonzept noch genehmigen“, so Große-Allermann.

Unbedingt vermieden werden solle, so erklären Riedel und Große-Allermann, dass über das Thema eine ähnlich hitzige und in Teilen auch unsachliche Debatte entstehe wie vor fünf Jahren, als die Zukunft der Baumberger Grundschulen schon einmal auf der Tagesordnung stand.

 

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