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Montag, den 28. März 2016 | PETO-Blatt-Artikel

Ein weiteres Puzzleteil steht in den Startlöchern

Bauprojekte im Schulbereich wurden beschlossen

von Florian Große-Allermann

Die Stadt Monheim am Rhein – Hauptstadt für Kinder® schafft optimale Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche. Dieses strategische Ziel haben wir uns vor eineinhalb Jahren fett in unser Hausaufgabenheft geschrieben. Und wir sind – das können wir in aller Bescheidenheit sagen – auf einem sehr guten Weg.

Viele unterschiedliche Faktoren führen dazu, dass unsere Stadt für Familien immer attraktiver wird. Dazu zählt sicherlich eine hervorragende Kinderbetreuung mit Kitas, die ihre qualitativ hochwertigen Angebote obendrein den Eltern auch noch kostenlos zur Verfügung stellen. Wichtig für die erfreuliche städtische Entwicklung ist zudem unser buntes Angebot an Projekten und Institutionen wie die MoKi-Projekte, unsere Musik- und Kunstschule, dem Abenteuerspielplatz oder den vielen Sport- und Freizeitvereinen, um nur einige wenige zu nennen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist aber nicht zuletzt unsere vielfältige und hochqualifizierte Schullandschaft.

Trotz (oder vielleicht auch gerade–r wegen) der konzeptionellen Stärke unserer Schulen stoßen diese räumlich an ihre Kapazitätsgrenzen. Hinzu kommt, dass entgegen des Bundestrends unsere Stadt insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen überdurchschnittlich wächst und gedeiht. Das liegt zum einen an einer hohen Geburtenrate in Monheim, zum anderen aber auch an dem Zuzug vieler junger Familien. Um der räumlichen Überlastung unserer Schulen entgegenzutreten, haben wir vergangenes Jahr bereits den Monheimer Schulentwicklungsplan fortgeschrieben.

Die ersten konkreten Maßnahmen des Schulentwicklungsplans haben wir nun im Stadtrat am 9. März besprochen und beschlossen. In der ersten Vorlage geht es dabei um die Teilnahme an dem Wettbewerb „Pilotprojekte Inklusive Schulen planen und bauen“ der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft. Dabei soll ein Konzept erarbeitet werden, um den Schulkomplex Astrid-Lindgren-Schule/Lottenschule baulich und architektonisch neu zu gestalten. Die Raumsituation in den beiden Schulen ist für heutige Verhältnisse überholt und suboptimal. Der Schulentwicklungsplan hat hier im Primarbereich die größten Mängel im Monheimer Stadtgebiet erkannt. Nun soll der Wettbewerb Lösungen aufzeigen, wie man den Schulkomplex an der Krischerstraße optimieren kann.

Im Sekundarschulbereich haben die Sekundarschule und das Otto-Hahn-Gymnasium erheblichen Raumbedarf angemeldet. Insbesondere die Sekundarschule wächst von Jahr zu Jahr. Aber auch das leistungsstarke Otto-Hahn-Gymnasium ist viel gefragt. Ein Ergebnis der Schulentwicklungsplanung war daher, dass den beiden Schulen am Berliner Ring in den kommenden Jahre Raumkapazitäten von mehr als 2400 qm fehlen. Es wird auch nicht erwartet, dass sich dieser Bedarf in den darauffolgenden Jahren reduzieren wird. Daher plant die Stadtverwaltung ein neues Gebäude, durch welches die Bedarfe der Schulen gedeckt werden sollen. Wo der genaue Standort sein wird, wird sich erst in den nun folgenden Planungen ergeben. Fest steht, dass das neu zu errichtende Gebäude an der Ostseite des Areals errichtet werden soll – nördlich der Sporthalle des Gymnasiums. Die konkreten Details werden jedoch erst noch zu erarbeiten sein.

Baubeginn des etwa 14 Millionen Euro teuren Projektes soll noch dieses Jahr sein. Wenn alle Planungs- und Bauphasen termingemäß ablaufen, wird es schon zum Jahreswechsel 2017/18 möglich sein, den Unterricht in dem Neubau aufzunehmen. Wir sind jedenfalls gespannt auf die weiteren Entwicklungen und werden euch auf dem Laufenden halten!

 

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