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Mittwoch, den 27. November 2019 | PETO-Blatt-Artikel

Ein Kino in der Altstadt

PETO-Fraktion spricht sich für Reaktivierung aus

Fragt man Monheimer Jugendliche, was sie sich für die Stadt am meisten wünschen, so kommt vor allem ein Wunsch sehr häufig auf: Ein Kino für Monheim am Rhein. Und jetzt gibt es gute Neuigkeiten: Genau diesen Wunsch möchte die Stadt nun erfüllen und plant die Wiedereröffnung eines Kinos in der Monheimer Altstadt.

Moment, Wiedereröffnung? Ja richtig gehört! Denn von etwa 1935 bis in die 1970er Jahre gab es in der Monheimer Altstadt ein Kino, in dem knapp 300 Besucher Platz fanden. Und genau am selben Ort - dem Gebäude im historischen Kern der Altstadt, in dem sich im Erdgeschoss das Rheincafé sowie das Karnevalskabinett befinden - soll nun im Obergeschoss im alten Kinosaal ein neues Kino entstehen.

Und wie kam es zu der Idee, das Kino zu reaktivieren? „Die Altstadt hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt“, erklärt Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Zusammen mit den Neueröffnungen, die in diesem Jahr stattgefunden haben oder noch stattfinden werden, haben wir wieder ein gutes gastronomisches Angebot. Um allerdings noch mehr Menschen in die Altstadt zu locken, braucht es weitere Anlässe. Ein Kino könnte diesen Zweck erfüllen. Gleichzeitig realisieren wir einen lang gehegten Traum, denn ein richtiges Kino steht bei Monheims Jugendlichen sicher schon seit über 20 Jahren auf der Wunschliste.“

Bereits vor einem Jahr hat die Stadt das gesamte Gebäude gekauft. Ein Gutachten über das zuvor als Wohnung genutzten Obergeschoss ergab nun: Da die Wohnung mit einem darüber liegenden offenen Dachgeschoss immer noch über eine sehr hohe Decke verfügt, ist der neue Kinosaal relativ einfach in die alte Fläche integrierbar. Der Eingang des Kinos kann dann durch das Rheincafé erfolgen. Denn hinter dem Café, wo sich derzeit drei Büros befinden, ist genug Platz für eine großzügige Treppe ins Obergeschoss. Aufwändig für das Vorhaben sind jedoch vor allem die heutigen Anforderungen an den Brand- und Schallschutz, die technische Gebäudeausstattung sowie die Beachtung des Denkmalschutzes.

Und auch erste Pläne über das Programm des Kinos stehen bereits. In Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Schülercafé soll kein rein kommerzielles Kino-Angebot entstehen, sondern ein kleines Programmkino. Der Saal soll außerdem für weitere Veranstaltungen wie etwa Poetry-Slams, Lesungen oder Konzerte genutzt werden können.

Die Gesamtkosten für den Kinosaal sowie die notwendige Sanierung und Ertüchtigung des Gebäudes werden auf rund 4,4 Millionen Euro geschätzt. Die genaue Abschätzung ist aufgrund des Gebäudealters und der fehlenden, noch zu erstellenden Bestandserkundungen erst im Zuge der weiteren Planung möglich. Die genauen Umbaumaßnahmen werden nun von einem Fachplanungsteam festgelegt und im Anschluss dem Stadtrat zur weiteren Beschlussfassung vorgelegt. Dass der Stadtrat in seiner Dezember-Sitzung den Planungsauftrag für das Altstadt-Kino erteilt, gilt als sicher, da die PETO-Fraktion bereits ihre Unterstützung signalisiert hat.

 

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