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Sonntag, den 6. Oktober 2019 | 30plus-Themenabend

Wiederentdeckung der Mack-Pyramide

PETO30plus!-Themenabend informierte sich vor Ort

Wenn man über die Opladener Straße in Richtung Monheimer Innenstadt fährt und nach rechts schaut, sieht man sie: Die Mack-Pyramide. Beziehungsweise besser gesagt: Vielen Vorbeifahrenden ist wahrscheinlich gar nicht bewusst, was sich in dem von außen erst einmal seltsam erscheinenden, grünen Gebäude verbirgt. Doch genau das will die Stadt nun ändern und hat das Bauwerk vor kurzem gekauft. Künftig soll es so für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Bei einem PETO30plus!-Themenabend hatten schon jetzt rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, sich das beeindruckende Gebäude von innen anzuschauen. So wählte PETO30plus! die Räumlichkeiten der Pyramide als Veranstaltungsort für einen Themenabend, bei dem neben der Vorstellung der Monheimer Kulturwerke vor allem eine Führung durch das Gebäude im Vordergrund stand – und dieses ist mehr als beeindruckend.

Denn was von außen zunächst unscheinbar aussieht, hat von innen einiges zu bieten. Bei einem Rundgang erläuterte Martin Witkowski, Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke, den Besucherinnen und Besuchern die Einzelkunstwerke und berichtete von der Historie sowie den Besonderheiten des Baus. Entworfen wurde das Gebäude von 1987 bis 1990 vom Künstler Heinz Mack und dem Architekten Horst Schmitges. Im Innenhof des Bauwerkes hängen große metallbedampfte Glasplatten, die wie ein Prisma wirken. Sie brechen das Sonnenlicht und werfen es in seinen Spektralfarben spektakulär in die benachbarten Räume. Außerdem beheimatet die Pyramide den so genannten Mack-Raum, den der Künstler mit verschiedenen Materialien und Einzelkunstwerken ausgestattet hat.

Anschließend erzählte Witkowski von den weiteren Planungen, die für das Gebäude vorgesehen sind. So soll unter anderem der im Inneren befindliche Wasserlauf sowie das dazugehörigen Außenbecken, das seit vielen Jahren ausgetrocknet ist, wieder instand gesetzt werden. Darüber hinaus soll der Bau durch eine Außenbeleuchtung auch nach außen hin wieder strahlen können und so alle nach Monheim am Rhein einfahrenden Besucher mit einer beeindruckenden Illumination begrüßen. Bis zur Fertigstellung der Kulturraffinerie K714 wollen die Monheimer Kulturwerke das Gebäude nun zunächst als Verwaltungssitz nutzen und während dieser Zwischennutzung ein Konzept für die Mack-Pyramide erarbeiten. Vor allem ist dabei vorgesehen, das Gebäude, nachdem es nun so lange leer stand, künftig für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Nach einer guten Stunde endete der Themenabend mit einem Gang durch das trocken gelegte Außenbecken rund um die Mack-Pyramide. Inmitten der abendlichen Dämmerung konnten sich die Besucherinnen und Besucher gut vorstellen, was für einen tollen ersten Eindruck das Gebäude künftig am Stadteingang liefern könnte, wenn das Außenbeckens mit Wasser befüllt und das gesamte Gebäude illuminiert wird. Der Stadtrat wird sich mit dieser Vision voraussichtlich im nächsten Jahr befassen, denn für die Sanierung des Gebäudes entstehen Kosten von mindestens 1,5 Millionen Euro.

 

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