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Samstag, den 11. August 2007 | Blogeintrag

MonBerg-Festival

von Markus Reinhold

Der MonBerg ist wohl – nach dem Rheinanleger – das umstrittenste „Bauwerk“ in Monheim am Rhein. Den einen freut die Umstrukturierung des alten Shell-Geländes, manch anderer fragt sich jedoch was das alles soll. Am 10.08.07 sollten all diese Fragen beantwortet werden. Um 17.00 Uhr lud die Wirtschaftsförderung anliegende Unternehmen sowie die örtliche Politik ein um das Konzept Rheinpark vorzustellen und eine erste MonBerg-Besteigung durchzuführen.

Kurz zusammengefasst erfahren wir, welche Unternehmen sich hier bereits angesiedelt haben bzw. gerade mit dem Bau ihrer Firmengebäude beginnen, dass eine gastronomische Erschließung des MonBergs durch geplant ist (eine Open Air Gastronomie ähnlich dem Monkey’s Island in Düsseldorf) und, dass „Der Rheinanleger kommt“, Thomas Dünchheim.

Genug der großen Worte, denn nun wollen wir den hoch gepriesenen Ausblick vom MonBerg genießen. Über einen improvisierten Zugang führt man uns zur gerade fertig gewordenen Betontreppe, deren provisorisches Geländer gerade vollendet wird, um die 105 Stufen auf die in 18 Meter Höhe liegende Aussichtsplattform in Angriff zu nehmen. Oben angekommen fällt auf, dass 1. einige der Anwesenden mehr Sport treiben sollten und 2. sich die Plattform noch mitten im Bau befindet. Das alles soll jedoch nicht bedeuten, dass man einen schlechten Ausblick von hier hat. Wäre es am besagten Tag klar gewesen hätte man wie versprochen bis Köln, Düsseldorf und ins Bergische Land gucken können.

Vor, hinter und auf dem MonBerg waren währenddessen die Vorbereitungen auf das spektakuläre Abendprogramm in vollem Gange. Heißluftballons wurden aufgeheizt, das Feuerwerk verdrahtet und die Bühne auf Vordermann gebracht, damit es pünktlich um 18.30 Uhr mit dem Konzert losgehen konnte.

Die Band Brings enttäuschte leider, denn außer dem obligatorischen „Superjeile Zick“ war das Programm eher mau. Spannend wurde es wieder gegen 22.00 Uhr. Der MonBerg erleuchtete nun in allen erdenklichen Farben, die Heißluftballons glühten und das bengalische Feuer, naja, konnte nicht wirklich mithalten. Das Feuerwerk eine halbe Stunde später entschädigte jedoch dafür. 20 Minuten erleuchteten zahllose Kunstwerke den Monheimer Nachthimmel und das sogar synchron zur Musik aus der Lautsprecheranlage, hinterlegt mit Rufen aus dem Publikum wie „Woohooo! Yeah! Super geil!!!“

So etwas hat Monheim wirklich noch nicht gesehen. Auch dem Bürgermeister hat es sichtlich gefallen, da muss Langenfeld jetzt erst einmal nachziehen, Herr Dünchheim.

 

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