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Donnerstag, den 28. März 2019 | PETO-Blatt-Artikel

Von mehr Betreuungsplätzen und längeren Öffnungszeiten

Was die Stadt für ihre Kitas tut

Die Monheimer Bevölkerung wächst. Gleichzeitig wünschen sich immer mehr Familien schon frühzeitig einen Kita-Platz für ihre Kinder. Bereits im letzten Jahr hat die Stadt daher angekündigt, über die vier im Bau befindlichen Kitas hinaus sechs weitere neue Kitas zu planen. Doch damit nicht genug. Der Stadtrat hat nun in seiner neuen Kindergartenbedarfsplanung für die kommenden Jahre einige Veränderungen beschlossen, die ein optimales Betreuungsangebot in Monheim am Rhein sicherstellen sollen.

„Für uns als PETO-Fraktion ist in der Hauptstadt für Kinder vor allem eins wichtig“, erläutert Julia Häusler, PETO-Sprecherin im Ausschuss für Jugend, Kinder und Familie. „Wir wollen Familien eine kinderfreundliche Infrastruktur bieten, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördert und allen Kindern einen gleichberechtigten Zugang zu Angeboten der frühkindlichen Bildung ermöglicht. Daher liegt es uns am Herzen, das Betreuungsangebot nicht nur quantitativ, sondern vor allem auch qualitativ optimal zu gestalten.“

Doch zunächst zu den quantitativen Maßnahmen. Zu Beginn jedes Jahres wird auf Basis der aktuellen Bevölkerungsentwicklung und deren Trend eine Bedarfsplanung erstellt, um optimal auf den Bedarf an Kitas reagieren zu können. In Monheim am Rhein hält der Trend von einer immer wachsenden Bevölkerung, gerade junger Familien mit Kindern unter sechs Jahren, weiter an. Gleichzeitig melden Eltern ihre Kinder immer früher in einer Kita an. Daher wurde bereits im letzten Jahr beschlossen, rund 37 Millionen Euro in den Bau von neuen Kitas zu investieren. Vier davon, nämlich die neue Doppelkita am Mona Mare und zwei Einrichtungen in Baumberg, sollen bereits 2019 eröffnen, sechs weitere sind in Planung.

Um auch die aktuelle Lage im Blick zu haben, wurden zudem neun Übergangsgruppen eingerichtet, sodass schon jetzt jedem Kind ein Kita-Platz zur Verfügung stehen soll. Außerdem hat im Januar 2019 die erste Großtagespflege im Haus der Chancen eröffnet und auch das Angebot in der Kindergartenpflege soll weiter ausgebaut werden. „Darüber hinaus wollen wir dem immer steigenden Elternwunsch nach U3-Plätzen gerecht werden und das Angebot dementsprechend ausweiten“, erklärt Julia Häusler. „Dafür wurde schon in der letzten Kita-Bedarfsplanung beschlossen, bis 2022 eine Betreuungsquote von 70 Prozent im U3-Bereich zu erreichen. Schon dieses Jahr erreichen wir 60 Prozent. Und für Kinder über drei Jahren haben wir schon lange eine Quote von 100 Prozent erreicht. Damit sind ist Monheim am Rhein eine echte Kita-Vorzeigestadt.“

Neben dem quantitativen Ausbau soll vor allem auch die Qualität der Kitas stetig verbessert werden. Aufgrund eines Antrags der SPD wurde beschlossen, die Betreuungszeiten auszudehnen. Um dies zu ermöglichen, soll die Stadtverwaltung mit den Trägern und Leitungen der Monheimer Kitas und Ganztagsschulen verhandeln, durch welche Modelle sich eine Betreuung in Grundschulen bis 17 Uhr und in Kitas bis 18 Uhr ermöglichen lässt. Und auch die PETO-Fraktion unterstützt dieses Vorhaben. „Denn wir wollen mit den erweiterten Öffnungszeiten dem Wunsch vieler Eltern, Familie und Beruf in Einklang zu bringen, noch weiter entgegenkommen“, so Julia Häusler. „Einzelne Kita-Träger haben hieran schon Interesse signalisiert, was uns sehr freut.“

Doch dass die Stadt einiges für die Betreuungsqualität tut, ist nichts Neues. Bereits seit dem Kita-Jahr 2017/2018 wurde auf die landesweite Unterfinanzierung von Kitas reagiert und in den Haushaltsplänen der kommenden Jahre 1,8 Millionen Euro für die Personalausstattung in Kindertagesstätten eingeplant. Darüber hinaus wurde damals beschlossen, Maßnahmen zu ergreifen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Alle Träger der Monheimer Kindertagesstätten haben sich in einem gemeinsamen „Ausbildungspakt“ zusammengeschlossen, um mittel- und langfristig die Förderung von Nachwuchskräften zu sichern. Außerdem soll mit einer Fachkräftekampagne und der eigenen Ausbildung von Fachkräften auf den Mangel reagiert werden. Die insgesamt zehn neuen Kitas werden also voraussichtlich auch mit dem erforderlichen Personal besetzt werden können.

 

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