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Donnerstag, den 2. September 2010 | PETO-Blatt-Artikel

Kommunales Kino gerettet

von Sabine Weber

Bereits am 8. März stellte die PETO-Fraktion einen Antrag im Stadtrat zum Erhalt des kommunalen Kinos. Im Jahr 2009 konnte das Kino durch städtische Mittel finanziert werden und erzielte einen großen Erfolg. Die Verwaltung sollte nun beauftragt werden, nach einem geeigneten Sponsor für die Fortsetzung des erfolgreichen Projekts zu suchen.

Vor allem bei Jugendlichen ist das Kino beliebt, jedoch zeigt die Vielfalt des Programms, dass das Kino auch für andere Generationen eine willkommene Abwechslung ist. Im Durchschnitt hatten 123 Monheimerinnen und Monheimer die Vorstellungen besucht.

Der Fortsetzung des Kinoprojektes stand jedoch die angespannte Haushaltslage entgegen. Der Haushalt wies ein Defizit von 20,8 Mio. € vor. Daher befindet sich die Stadt Monheim in der Lage, ein Haushaltssicherungskonzept zu erstellen. Aufgrund dieses Haushaltssicherungskonzeptes muss jede freiwillige Maßnahme von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden, um die defizitäre Lage nicht weiter zu verschlimmern. Die Finanzierung des Kinos hätte eine solche freiwillige Maßnahme dargestellt. Da die Aufsichtsbehörde solche freiwilligen Maßnahmen nicht genehmigen darf, wurden bereits vorgreifend keine Mittel für das Kino im Haushalt für das Jahr 2010 veranschlagt. Mithin schied eine Finanzierung durch die Stadt aus.

Jedoch hatte sich Marke Monheim e.V. als neuer Träger angeboten. Dieses Modell belastet den städtischen Haushalt entgegen den Behauptungen der FDP in der Ratssitzung am 20. Mai 2010 nicht. Für das Jahr 2010 wurde mittlerweile ein Sponsor gefunden, der die benötigten 10.000€ zur Verfügung stellt. Der Name dieses Sponsors wurde allerdings noch nicht bekannt gemacht. Mit seinem/ihrem Geld kann das kommunale Kino entgegen des ursprünglichen Vorschlags nicht in den Räumen der VHS, sondern weiterhin in den Wintermonaten in der Aula stattfinden und stellt so eine Ergänzung des Mondscheinkinos im Sommer dar. Damit liegen beide Projekte in der Hand eines einzigen Trägers. Ab dem Jahr 2011 könnte eine Finanzierung über die Sparkassenstiftung erfolgen. Dem müsste das Kuratorium zustimmen.

Wir freuen uns, dass das kommunale Kino nun doch realisiert werden kann und die Finanzierung zumindest bis 2012 gesichert ist. Auch wenn sich die SPD nicht ausdrücklich zu diesem Projekt bekennen konnte (sie enthielt sich geschlossen), so stimmten alle anderen Ratsfraktionen für unseren Antrag.

 

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