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Montag, den 20. April 2026
PETO30plus lädt zu einem öffentlichen Themenabend rund um den dritten Bauabschnitt von Monheim Mitte ein – und setzt dabei erneut auf das Prinzip „Politik vor Ort“. Am Mittwoch, den 22. April um 18:30 Uhr treffen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Ingeborg-Friebe-Platz. Von dort aus geht es gemeinsam zur Baustelle, wo eines der derzeit prägendsten Projekte der Innenstadtentwicklung aus nächster Nähe vorgestellt wird.
Im Vorfeld der Veranstaltung blickt der Co-Vorsitzende der PETO-Fraktion Lucas Risse auf hitzige Debatten rund um den dritten Bauabschnitt zurück: „Die Grünen haben vor der Kommunalwahl gefordert, das Gelände zu einem Stadtpark umzugestalten und auf den Neubau zu verzichten. Die CDU hatte versprochen, das Projekt deutlich zu verkleinern, wohlwissend, dass schon Mietverträge mit einem JYSK-Möbelhaus, einem Expert-Elektronikmarkt, dem Modegeschäft „New Yorker“ und einem italienischen Restaurant geschlossen werden konnten. Wir sind froh, dass jetzt von einer Umplanung keine Rede mehr ist. Ein Großteil der Bauleistunge war bereits vor der Wahl beauftragt worden, sodass sich das Projekt wie auch die Mack-Pyramide zum Glück für die Stadt nicht mehr stoppen lässt.“
„Mit dem Themenabend wollen wir vor allem Transparenz schaffen und den Dialog fördern. Großprojekte wie Monheim Mitte verändern das Stadtbild langfristig und betreffen viele Bürgerinnen und Bürger unmittelbar“, so Lucas Risse. „Der direkte Austausch vor Ort kann helfen, Planungen nachvollziehbar zu machen und Vorfreude zu wecken.“
Im Mittelpunkt steht ein geführter Rundgang, bei dem Isabel Port, die Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren GmbH, über den aktuellen Stand der Bauarbeiten sowie die planerischen Hintergründe informiert. Dabei soll nicht nur der Fortschritt erläutert werden – auch Fragen aus der Bürgerschaft sind ausdrücklich erwünscht.
Der dritte Bauabschnitt ist Teil des von der PETO-Fraktion im Stadtrat vorangetriebenen Gesamtprojekts Monheim Mitte, das die Innenstadt in mehreren Phasen grundlegend neu strukturiert. Während das Rathauscenter und das Monheimer Tor bereits fertiggestellt sind, markiert der dritte Bauabschnitt den nächsten großen Entwicklungsschritt. Die Fertigstellung ist nach aktuellem Stand für das Jahr 2028 vorgesehen.
Inhaltlich knüpft dieser Bauabschnitt an die bisherigen Ziele des Projekts an, geht aber in Teilen noch darüber hinaus. Geplant ist eine moderne Nutzungsmischung, die Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen miteinander verbindet. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Schaffung von Aufenthaltsqualität: Offene Plätze, begrünte Flächen und architektonisch ansprechende Gebäude sollen dazu beitragen, die Innenstadt nicht nur funktional, sondern auch als sozialen Treffpunkt zu stärken.
Ein zentrales Leitbild ist dabei das Konzept des „Third Place“ – also eines Ortes, der neben dem Zuhause und dem Arbeitsplatz als dritter Lebensmittelpunkt dient. Die Innenstadt soll damit gezielt als Raum für Begegnung, Austausch und Freizeitgestaltung weiterentwickelt werden. Ergänzt wird dieser Ansatz durch flexible Flächennutzungen, die auf sich wandelnde Anforderungen im Einzelhandel und im urbanen Leben reagieren können.
Auch wirtschaftlich spielt der dritte Bauabschnitt eine wichtige Rolle. Die bisherigen Entwicklungen zeigen laut den Projektverantwortlichen bereits Erfolge: Hohe Vermietungsquoten, neue Besucherströme und eine stärkere Belebung der Innenstadt gelten als Indikatoren dafür, dass das Monheim-Mitte-Konzept aufgeht. Diese Entwicklung soll nun fortgesetzt werden.
Die Stadt Monheim am Rhein tritt beim dritten Bauabschnitt selbst als Eigentümerin der Flächen auf, während die Monheimer Einkaufszentren GmbH die Projektentwicklung und Umsetzung verantwortet. Damit bleibt die strategische Steuerung in kommunaler Hand, während gleichzeitig professionelle Entwicklungsstrukturen genutzt werden.
Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Neben den fachlichen Einblicken durch Isabel Port werden auch Vertreterinnen und Vertreter der PETO vor Ort sein, um Fragen aufzunehmen und mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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