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Dienstag, den 3. Dezember 2019 | PETO-Blatt-Artikel

„Die Stadtmitte nachhaltig stärken“

Umbaumaßnahmen an der Rückseite des Monheimer Tors

Vor rund zwei Jahren traf der Stadtrat die Entscheidung, das Rathauscenter sowie das Monheimer Tor zu kaufen. Das erklärte Ziel war es, „die Innenstadt neu zu ordnen, neue Einzelhandelsgeschäfte anzusiedeln und so die Stadtmitte nachhaltig zu stärken“, wie es aus den Reihen der PETO-Fraktion hieß. Inzwischen liegt für das Rathauscenter ein fertiges Architekturkonzept vor. Und auch für die Umgestaltung an der Rückseite des Monheimer Tors gibt es ausgearbeitete Pläne. Sie sollen die Grundlage dafür bilden, das Monheimer Tor aufzustocken. Mitte Dezember wird der Rat über die Umsetzung der Maßnahmen entscheiden. Im städtischen Planungsausschuss kündigte die PETO-Fraktion nun erwartungsgemäß an, den Plänen zuzustimmen.

Im Einzelnen sieht der Neugestaltungs-Entwurf vor, das Monheimer Tor nach Süden zum Berliner Viertel zu öffnen, indem das Einkaufzentrum an der Rückseite, wo sich im Moment die Bäckerei befindet, einen zweiten Eingang erhält. Außerdem sind Anbauten und Aufstockungen des Monheimer Tores geplant. Doch diese Vorhaben machen umfangreiche Verlegungen und Neuordnungen der öffentlichen Verkehrsflächen einschließlich der Kanalisation erforderlich.

„Die PETO-Fraktion spricht sich für diese Umgestaltung aus, weil durch den Straßenbau die Grundlage für die beschlossene Umgestaltung des Monheimer Tors gelegt wird“, erklärt Lucas Risse, Sprecher der PETO-Fraktion im Planungsausschuss. „Um das Monheimer Tor aufstocken zu können, muss zunächst Fläche vor dem Monheimer Tor gewonnen werden, indem die Straße von ihm abgerückt wird. Anschließend kann man dann vor dem Monheimer Tor bis in den Grenzbereich des bestehenden Gebäudes hinein neu bauen. Dadurch lässt sich die geplante Aufstockung des Gebäudes überhaupt erst statisch realisieren. So, wie es jetzt ist, würde das Gebäude die Aufstockung um drei weitere Etagen ohne einen Vorbau statisch gar nicht verkraften.“

Die dafür geplanten Umbaumaßnahmen an den Verkehrsflächen sehen vor, an der Ecke Opladener Straße und Rathausplatz den historischen Trassenverlauf, wie er vor 1984 aussah, wieder aufzunehmen, um den Verkehr aus der Opladener Straße gezielter stadteinwärts zu leiten. Die Umgestaltung schafft außerdem die Gelegenheit, die Fläche rund um die alte BSM-Lok neu zu gestalten, indem dort ein repräsentativer Kreisverkehrsplatz als Stadteingang entsteht. Südlich daran angeschlossen erfährt der Berliner Ring die größten Veränderungen, indem an der Einmündung zum Monheimer Tor eine neue Kreuzung mit Ampelanlage entsteht. Sie soll eine bessere Abwicklung des Abbiege- und Anlieferverkehrs sowie eine zentrale Anfahrmöglichkeit zu allen Parkangeboten der Einkaufscenter ermöglichen. Auch die Tiefgarageneinfahrt fürs Rathauscenter und die Einmündung der Weddinger Straße werde an diese Kreuzung verlegt.

Um den durch die Öffnung des Monheimer Tores entstehenden erhöhten Querungsbedarf durch Fußgänger und Radfahrer zu berücksichtigen, entstehen entlang des Berliner Rings großzügige Geh- und Radwege. Für die Fußgänger, die vom Berliner Viertel in das Monheimer Tor gehen, soll eine Ampelanlage gebaut werden. Darüber hinaus sind aufwändige Kanalarbeiten notwendig.

Für die Maßnahmen ist der Erwerb von Grundstücksflächen der LEG sowie eines privaten Grundstückes westlich der Weddinger Straße notwendig. Des Weiteren ist die Stadt dem Wunsch, möglichst viele bestehende Bäume zu erhalten, durch eine Grünfläche in der Mitte des Berliner Rings gefolgt.

Wenn alle Planungsarbeiten abgeschlossen sind, soll der tatsächliche Baubeginn für Anfang 2021 angesetzt werden und voraussichtlich etwa zweieinhalb Jahre dauern. Die erwarteten Kosten für alle Arbeiten belaufen sich auf rund acht Millionen Euro.

 

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