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Montag, den 31. August 2026
Was wird in Monheim am Rhein weitergebaut – und welche Projekte hat die neue Ratsmehrheit gestoppt oder ganz abgesagt? Rund 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben am vergangenen Sonntag an der ersten PETO-Themenradtour dieses Sommers teilgenommen und sich vor Ort über aktuelle Bauprojekte informiert. Am Sonntag, den 13. September, folgt nun die zweite Themenradtour. Hier fällt der Blick auf verpasste Chancen für Monheim am Rhein. Unter der Leitung des früheren Bürgermeisters Daniel Zimmermann geht es zu Projekten, deren Umsetzung die neue Ratsmehrheit gestoppt oder sogar vollständig abgesagt hat.
Mehr als drei Stunden lang führte die erste Radtour am vergangenen Sonntag quer durch Monheim und Baumberg. Gemeinsam mit dem Co-Vorsitzenden der PETO-Fraktion Lucas Risse steuerte die Gruppe die Kulturraffinerie K714, den Schulcampus am Berliner Ring, den dritten Bauabschnitt der Monheimer Mitte, die Mack-Pyramide, die Schule am Lerchenweg, den neuen BSM-Betriebshof und das Haus der Hilfsorganisationen, Baumberg Ost sowie die Rheintreppen in Baumberg an.
An den einzelnen Stationen erläuterte Lucas Risse, wie weit die Projekte inzwischen sind und welche politischen Entscheidungen dahinterstehen. Dabei ging es beispielsweise um die kurz vor der Eröffnung stehende Kulturraffinerie K714, den inzwischen begonnenen dritten Bauabschnitt der Monheimer Mitte oder die Erweiterung des Otto-Hahn-Gymnasiums. Letztere hatte die neue Ratsmehrheit zunächst gestoppt und Alternativen prüfen lassen. Nachdem sich die bisherige Planung erneut als wirtschaftlich und insgesamt vorteilhaft erwiesen hatte, beschloss der Stadtrat im Juli, den Erweiterungsneubau für das Otto-Hahn-Gymnasium und die neue Aula am Berliner Ring nun doch wie ursprünglich vorgesehen umzusetzen - inklusive zusätzlicher Kosten für den kurzzeitigen Planungsstopp.
Dass viele der Projekte auf großes Interesse stoßen, zeigte sich nicht nur an der erneut hohen Zahl von rund 80 Teilnehmenden. An den einzelnen Stationen nutzten die Gäste immer wieder die Gelegenheit, interessierte und zum Teil sehr detaillierte Rückfragen zu stellen. So entstanden zahlreiche Gespräche über Kosten, Planungen und den aktuellen Stand der verschiedenen Vorhaben.
Während bei der ersten Radtour vor allem Projekte im Mittelpunkt standen, die trotz der politischen Veränderungen nach der Kommunalwahl weitergeführt werden, wechselt bei der zweiten Tour die Perspektive. Am Sonntag, den 13. September, geht es um Vorhaben, die von der neuen Ratsmehrheit gestoppt, verändert oder vollständig abgesagt wurden.
Die Leitung übernimmt der frühere Bürgermeister Daniel Zimmermann. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird er unter anderem das Bildungs- und Kulturzentrum, das Stadtarchiv, das Monheimer Rheinufer, den gestoppten Bayer-04-Campus, die Mack-Pyramide und das Berliner Viertel ansteuern. Direkt vor Ort soll erläutert werden, was ursprünglich geplant war, welchen Stand die Projekte bereits erreicht hatten und welche Folgen die Entscheidungen der neuen Ratsmehrheit haben.
Damit knüpft die zweite Radtour unmittelbar an die erste an, denn die Diskussion darüber, welche Investitionen sich Monheim am Rhein künftig leisten will und welche Projekte weiterverfolgt werden sollen, lässt sich am besten dort führen, wo die Veränderungen konkret sichtbar werden.
„Bei unserer ersten Radtour konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst anschauen, was mit den in den vergangenen Jahren auf den Weg gebrachten Projekten entsteht. Bei der zweiten Radtour wollen wir nun genauso transparent zeigen, was Monheim am Rhein durch die Entscheidungen der neuen Ratsmehrheit nicht oder zumindest vorerst nicht bekommen wird. Für die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger sind das verpasste Chancen“, erklärt Daniel Zimmermann. „Dabei wollen wir nicht nur unsere Sicht darstellen, sondern vor allem wieder mit den Monheimerinnen und Monheimern direkt vor Ort ins Gespräch kommen und ihre Fragen beantworten.“
Die zweite PETO-Themenradtour startet am Sonntag, den 13. September, um 14 Uhr am Fuß des Monbergs an der Rheinpromenade. Wie bei der ersten Radtour sind rund drei Stunden eingeplant. Unterwegs gibt es wieder kostenlose Getränke und Kuchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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