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Montag, den 6. Mai 2019 | PETO-Blatt-Artikel

Wie seniorenfreundlich ist Monheim am Rhein?

Begegnungsstätten und Beratung als Teil der Inklusion

Als „Hauptstadt für Kinder“ macht Monheim am Rhein immer wieder Schlagzeilen: zehn neue Kitas, der gebührenfreie Ganztag von Null bis Zehn und eine optimale Ausstattung der städtischen Schulen. Oft entsteht dadurch der Eindruck, die Belange der älteren Generation würden nicht im Fokus der Monheimer Kommunalpolitik stehen. Hinzu kommt das junge Lebensalter der Ratsmitglieder. Interessieren die sich überhaupt für Seniorenthemen? Tatsächlich macht die Stadt sehr viel für ihre Seniorinnen und Senioren. Höchste Zeit also, sich das breite Leistungsangebot mal genauer anzuschauen.

Fangen wir von vorne an: Warum ist der Stadt ein großes Angebot so wichtig?

„Da es uns sehr wichtig ist, dass alle Menschen gut in Monheim am Rhein leben können, treiben wir seit 2014 das Konzept der ‚Stadt für alle‘ sehr stark voran“, erklärt Ingo Elsner, PETO-Sprecher im Ausschuss für Generationen, Kultur, Soziales und Ordnung. „Das Ziel hierbei besteht darin, Inklusion umfassend zu verwirklichen. Darin sind die Belange von Menschen mit einer Behinderung genauso berücksichtigt wie die von Menschen mit einem Migrationshintergrund und die aktiven Gestaltung des demographischen Wandels.“

Doch was sind nun die konkreten Leistungen für die Seniorinnen und Senioren der Stadt?

Einen großen Anteil der städtischen Leistungen umfasst die Förderung von zahlreichen Seniorenbegegnungsstätten: So gibt die Stadt insgesamt knapp 140.000 € jährlich für das Mehrgenerationen-, das Louise-Schroeder- und das Gertrud-Borkott-Haus sowie den „Treffpunkt Resi“ aus. Hinzu kommen etwa 10.000 €, die in Projekte zur seniorengerechten Quartiersentwicklung investiert werden. Darüber hinaus gibt es ein vielfältiges Beratungs- und Veranstaltungsangebot, das auch von älteren Menschen wahrgenommen werden kann. Hierzu zählen nicht nur die Schuldner-, Sozial- und Demenzberatungen, sondern auch Schulungs- und Informationsangebote sowie öffentlich Veranstaltungen zu Themen wie beispielweise Demenz. Doch auch Personalkosten, wie beispielweise für den Sozialen Dienst, das Sozialamt, den hauswirtschaftlicher Beratungsdienst und die Ehrenamtsbörse, werden von der Stadt getragen. Ferner gibt es einige Leistungen wie die Übernahme ungedeckter Heimkosten oder die Eingliederungshilfe für behinderte und ältere Menschen, die über die Kreisumlage finanziert werden.

Und an wen richten sich die Angebote?

Doch nicht nur die Angebote sind vielfältig, sondern auch die Zielgruppe. So richten sich die Möglichkeiten an Senioren verschiedenen Alters. Dies beweist beispielweise das NRW-Projekt ZWAR („Zwischen Arbeit und Ruhestand“), das mittlerweile sowohl in Monheim als auch in Baumberg existiert. „Es gibt außerdem viele städtische Maßnahmen, von denen nicht nur Seniorinnen und Senioren, sondern alle Generationen profitieren“, so Ingo Elsner. „Hierzu zählt beispielweise eine Verbesserung des Nahverkehrsangebots, das Schaffen von preisgünstigem Wohnraum und besseren Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. Denn nicht nur ältere Leute, deren Wirkungskreis nicht mehr so groß ist, sondern auch Familien mit Kindern brauchen gute Einkaufsmöglichkeiten vor Ort und einen gut ausgebauten Nahverkehr. Gleiches gilt für den barrierefreien Zugang zum Monberg. Er wird älteren Menschen genauso zugute kommen wie Familien mit einem Kinderwagen. – Gute Kommunalpolitik ist für uns keine Klientelpolitik, sondern hat immer die Interessen aller Menschen im Blick.“

 

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