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Montag, den 17. Mai 2004 | Pressemitteilung

Skateranlage nicht kaputtreden

PETO bittet um Verständnis bei Anwohnerinnen und Anwohnern

Seit einer Woche macht die mobile Skateranlage, die der Kinder- und Jugendring in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt angeschafft hat, nun erstmals in Baumberg Station. Und schon nach ein paar Tagen beschweren sich erste Anwohnerinnen und Anwohner am Marktplatz an der Geschwister-Scholl-Straße über das Angebot für die Jugendlichen. Das finden wir sehr schade! Schließlich soll die Skateranlage ja nur für drei Wochen in Baumberg bleiben und dann erst wieder Ende Juni noch einmal für zwei Wochen dorthin zurückkehren. Für diese kurze Zeit sollte man sich mit dem Surren und Rattern der Rollen doch arrangieren können; zumal da es sich bei der mobilen Skateranlage ja um einen doppelten Kompromiss handelt: Sie ist gut für die Jugendlichen, die das Angebot immer wieder in ihrer unmittelbaren Nähe vorfinden, und sie ist gut für die Anwohnerinnen und Anwohner, die die Anlage immer nur zeitweise in ihrer Nachbarschaft tolerieren müssen.

Wir können uns die Beschwerden der Anwohnerinnen und Anwohner eigentlich nur dadurch erklären, dass diese dachten, es würde sich um eine dauerhafte Installation handeln. Die Skateranlage, das zeigt auch die gute Annahme des Angebots unter den Jugendlichen, ist einfach zu wichtig, um sie jetzt wegen einiger weniger Beschwerden in einer Lagerhalle verschwinden zu lassen. Gerade in einer Zeit, in der Jugendliche durch starken Verkehr und dichte Bebauung nicht mehr auf der Straße Fußball spielen können und immer weniger öffentliche Sportplätze zur Verfügung stehen, sollte man ihnen doch wenigstens ein Angebot wie die Skateranlage zugestehen.

Wie wichtig ist es, dass Kinder und Jugendliche sich einmal richtig austoben können, auch wenn dabei zwangsläufig etwas Lärm entsteht? Und ist das Recht auf Ruhe – wohlgemerkt am helllichten Tag – so bedeutend, dass Jugendliche, statt sich sportlich zu betätigen, lieber Briefmarken sammeln oder Rosen züchten sollen, wie ältere Menschen das so gerne tun?

Wir bitten die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für all die Jugendlichen in Baumberg und Monheim, die die Skateranlage so gerne nutzen, auch wenn es manchmal schwer fällt! Vielleicht haben die Anwohnerinnen und Anwohner ja sogar Kinder oder Enkelkinder, die zu den Nutzerinnen und Nutzern der Anlage gehören. Von ihnen sollten sie sich überzeugen lassen, wie viel Spaß die Anlage den Jugendlichen bereitet und wie wichtig es ist, dass die Erwachsenen um sie herum Verständnis für den Bewegungsdrang der jüngeren Generation zeigen.

 

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