Montag, den 4. Mai 2015 | PETO-Blatt-Artikel

Kinder dürfen sich freuen

Zwei Spielflächen werden neu saniert und noch weitere sind geplant

von Julia Häusler

Die Spielflächen am Landecker Weg in Baumberg und an der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Monheim werden noch in diesem Jahr in neuem Glanz erstrahlen. Dies wurde im letzten Jugendhilfeausschuss und im Ausschuss für Schule und Sport einstimmig beschlossen.

Schon bei der Bürgerbeteiligung im letzten Jahr zeigte sich ein großes Interesse an der Umgestaltung der beiden Spielflächen. Nicht nur die Kinder waren voller Vorfreude, sondern auch die Eltern, denn die beiden Spielplätze sind sehr veraltet, trostlos und sanierungsbedürftig. Doch dieser Zustand wird sich nun ändern. Bei der Bürgerbeteiligung konnten Ideen, Vorschläge und Wünsche eingebracht werden, die dann im weiteren Verlauf zu einem einheitlichen Konzept verarbeitet wurden. Die Konzepte der beiden Spielflächen wurden abschließend der Spielplatzkommission vorgestellt.

Aufgrund der Größe und des Einzugsgebiets der Spielfläche am Landecker Weg wird diese zukünftig für eine Nutzung durch Kleinkinder und Kinder im Grundschulalter umgestaltet. Dafür wird vor allem der Sandbereich für die Kleinkinder umgebaut. Dort soll eine kleine vielseitige Hütte mit Rutsche und Versteckmöglichkeiten errichtet werden. Zudem werden zwei kleine bewegliche Schaukeltiere im Sandflächenbereich installiert. Für die Kinder im Grundschulalter wird es neben Kletter- und Balanciermöglichkeiten auch eine Schaukel und ein Karussell geben. Die gesamte Spielfläche wird also sehr unterschiedliche Geräte aufweisen, sodass in Zukunft auf dieser Spielfläche keine Langeweile mehr für die dort spielenden Kinder aufkommen wird. Die Kosten für das Sanierungsvorhaben belaufen sich auf 35.000 €. Davon wurden Haushaltsmittel in Höhe von 26.556 € aus dem Jahr 2014 übertragen und 8.444 € stehen im laufenden Haushalt, aus den Mitteln zur Sanierung von Spielflächen, zur Verfügung.

Die Spielfläche an der Johann-Sebastian-Bach-Straße wird aufgrund der geringen Flächengröße nur für Kleinkinder ausgestattet. Thematisch orientiert sich der Gestaltungsentwurf der Spielgeräte an der Lage im Musikantenviertel. Der größte Baukörper wird ein quer liegender Kontrabass sein, der eine vielseitige Nutzung aufweist wie rutschen, klettern, balancieren und verstecken. Bei dem Konzept wurde darauf geachtet, dass nicht nur standfeste Geräte auf dieser Fläche entstehen, sondern auch dynamische, wie u.a. eine Schaukel zwischen zwei hochkant gestellten Flöten und eine Wippe in Klarinettenform. Die notwendigen Haushaltsmittel zur Umsetzung dieses Gestaltungsentwurfes belaufen sich auf 25.000 €.

Die Spielflächen der beiden nächsten geplanten Sanierungsmaßnahmen befinden sich sowohl in Baumberg an der Wilhelm-Leuschner-Straße als auch in Monheim am Heinrich-Zille-Platz. Zwei sehr gut besuchte Bürgeranhörungen haben bereits stattgefunden, sodass nun aus den von Anwohnern, Kindern und Jugendlichen eingebrachten Ideen und Wünschen erste Konzepte erstellt werden können.

 

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