Monheim am Rhein – die Stadt für alle

Unter diesem Titel erarbeitet die Stadt zurzeit ein Inklusionskonzept. Viele ehrenamtlich engagierte Personen beteiligen sich an diesem Prozess. Auch wir unterstützen die Grundidee von Inklusion, jeden Menschen als einmaligen und wertvollen Teil der Gesellschaft zu betrachten. Damit Monheim am Rhein sich zu einem Ort entwickelt, in dem Vielfalt wertgeschätzt, Teilhabe für alle aktiv ermöglicht und niemand ausgegrenzt wird, werden wir

  • ein Inklusionsbüro einrichten sowie einen Inklusionsbeauftragten benennen, um die vielfältigen Aktivitäten in Monheim am Rhein zu koordinieren,
  • das Ziel der Inklusion in den strategischen Zielen der Stadt verankern,
  • Kindergärten, Schulen und Vereine bei ihren Inklusionsbemühungen unterstützen,
  • für eine interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung eintreten sowie eine gleiche Zahl von Frauen und Männern in den Führungspositionen des Rathauses anstreben,
  • das Angebot der Integrationskurse, Schulabschlusslehrgänge und Deutschkurse bei der VHS erweitern,
  • Bürgerinnen und Bürger über die gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsformen hinaus mittels Workshops und Diskussionsveranstaltungen in Planungen einbeziehen,
  • bei städtischen Planungsprojekten die Interessen aller Altersgruppen berücksichtigen,
  • das Ziel der Barrierefreiheit in allen Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen beachten,
  • für die leichtere Verständlichkeit von Bescheiden und städtischen Schreiben sorgen,
  • das Online-Angebot städtischer Dienstleistungen („E-Government“) weiter ausbauen und möglichst barrierefrei gestalten,
  • das städtische Demenznetzwerk ausbauen und die Zusammenarbeit mit allen in der Seniorenhilfe tätigen Institutionen verbessern,
  • das Ehrenamt fördern und die Aktivitäten der städtischen Ehrenamtsbörse sowie das Angebot der Ehrenamtskarte ausweiten.

Wie geht es mit dem ehemaligen Krankenhaus weiter?

Gerne hätten wir das Monheimer Krankenhaus erhalten. Da jedoch abzusehen war, dass die Stadt aufgrund der schlechten Auslastung des vom K-plus-Verbund geführten Krankenhauses aus der NRW-Bedarfsplanung herausfallen würde, hätte die Übernahme ein nicht kalkulierbares Risiko bedeutet. Wir wollen deshalb den Blick nach vorne richten und werden zur Verbesserung der medizinischen Versorgung

  • in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde den so genannten „Gesundheitscampus“ als medizinisches Zentrum (Ärztehaus und weitere medizinische Dienstleistungen) zur Umsetzung bringen.
  • uns dafür einsetzen, medizinische Fachrichtungen, die in Monheim am Rhein nicht mehr vorhanden oder vom Fortzug bedroht sind, wieder in der Stadt anzusiedeln bzw. zu halten.

Download

Unser Flyer zum Thema „Miteinander. In der Stadt für alle“ wurde an alle Haushalte verteilt.

Flyer herunterladen (pdf, 1,52 MB)

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