Wir wollen den wirtschaftlichen Erfolg weiter ausbauen

Noch vor fĂŒnf Jahren galt Monheim am Rhein als eines der wirtschaftlichen Schlusslichter im Kreis Mettmann. Die Stadt hatte einen Schuldenberg von rund 110 Mio. Euro aufgetĂŒrmt, fĂŒr den sie jĂ€hrlich etwa 5,1 Mio. Euro Kreditzinsen zahlen musste.

Heute ergibt sich ein völlig anderes Bild: Monheim am Rhein hat sich in einer Rekordzeit von knapp zwei Jahren entschuldet. Die bei den Stadtwerken DĂŒsseldorf befindlichen Anteile der Monheimer ElektrizitĂ€ts- und Gasversorgung (MEGA) konnten zurĂŒckgekauft werden. Und die Stadt hat ĂŒber die Schuldentilgung hinaus erhebliche RĂŒcklagen angespart.

Auch das Arbeitsplatzangebot wĂ€chst: Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnisse um 1.500 erhöht. Monheim am Rhein weist damit die grĂ¶ĂŸte Dynamik im Kreis Mettmann auf.

In den nĂ€chsten Jahren wollen wir uns auf dem bisher Erreichten keinesfalls ausruhen. FĂŒr den weiteren Ausbau des wirtschaftlichen Erfolgs werden wir unter anderem

  • Monheims gute Wettbewerbsposition in Form niedriger SteuersĂ€tze fĂŒr die Grund- und die Gewerbesteuer weiter stĂ€rken,
  • darauf achten, dass die Serviceversprechen der Stadtverwaltung gegenĂŒber Unternehmen (schnelle Entscheidungen, Baugenehmigung innerhalb von fĂŒnf Wochen, persönlicher Ansprechpartner fĂŒr alle Belange) zuverlĂ€ssig eingehalten werden,
  • in den flĂ€chendeckenden Aufbau eines Glasfasernetzes investieren, um alle Privathaushalte und Firmen mit schnellem Internet („fibre to the home“) zu versorgen,
  • bis 2017 eine RĂŒcklage in Höhe von mindestens 145 Mio. Euro bilden, mit der wir die Stadt fĂŒr einen eventuellen Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen absichern,
  • im Aufsichtsrat der Monheimer ElektrizitĂ€ts- und Gasversorgung (MEGA) dafĂŒr sorgen, dass die preiswerte Versorgung aller Monheimer Haushalte und Unternehmen mit Strom und Gas auch weiterhin Vorrang vor dem Unternehmensgewinn erhĂ€lt,
  • sparsame GebĂŒhrenhaushalte in den Bereichen MĂŒll, Abwasser, Straßenreinigung und Winterdienst verabschieden,
  • die so genannten weichen Standortfaktoren (z.B. die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Förderung betrieblicher Kinderbetreuung und den Ausbau stĂ€dtischer Ganztagsangebote, Investitionen in die Infrastruktur und einen leistungsfĂ€higen Öffentlichen Nahverkehr) weiter stĂ€rken,
  • gegen die vom Land beschlossene SolidaritĂ€tsumlage vor dem nordrhein-westfĂ€lischen Verfassungsgerichtshof in MĂŒnster klagen und jede weitere Heranziehung Monheims ĂŒber die schon bestehenden Regeln des kommunalen Finanzausgleichs hinaus abwehren.

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