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PETO, das sind schon über 300 größtenteils junge Leute aus Monheim am Rhein, die sich politisch einmischen. Und das mit Erfolg: Bei der Kommunalwahl 1999 erreichte PETO auf Anhieb 6,1 Prozent aller Stimmen und zog mit zwei Mitgliedern in den Monheimer Stadtrat ein. Im September 2004 verbesserte sich dieses Ergebnis auf 16,6 Prozent, so dass sieben Ratsmitglieder für PETO die Interessen der Jugendlichen im Ort vertreten konnten. Dieses Jahr konnte die Partei ihre Präsenz im Stadtrat weiter ausbauen und wird sich nun mit 12 Ratsmitgliedern (29,6 %) als zweitstärkste Fraktion nach der CDU (30,2 %) für ihre Ziele und die der Jugendlichen stark machen.

Unsere erste Amtszeit im Rat war nicht immer von Erfolgen gekrönt. Zwar gelang es der PETO-Fraktion, für die Einrichtung eines Jugendcafés zu werben und die Stadt dazu zu bewegen, jährlich sowohl am Aktionstag „Autofreier Sonntag“ teilzunehmen als auch einen Umweltpreis für kreative Naturschutzideen auszuloben, doch unsere Forderung nach günstigeren Bustickets für Jugendliche ließ sich genauso wenig umsetzen wie die Einrichtung einer Radspur durch eine Monheimer Fußgängerzone.

Seit der letzten Kommunalwahl im Jahre 2004 hat sich der Einfluss unserer Jugendpartei auf die Monheimer Lokalpolitik wesentlich verbessert: Weder CDU noch SPD können ohne PETO klare Mehrheiten zustande bringen und in den Ausschüssen und Gremien der Stadt sitzen unsere Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker immer am Tisch, um mitzureden. Diesen Einfluss haben wir genutzt.

Und unser Einsatz für Monheim wurde belohnt, denn schon zum zweiten Mal hat die Partei bei den Kommunalwahlen ordentlich zugelegt. Die neue Verantwortung ist uns wohl bewusst und deshalb setzten wir uns weiterhin für Monheim und die Interessen der Bürger ein. Auf unserer Liste stehen der Erhalt von Sportplätzen und Jugendeinrichtungen, aber auch Beiträge in allen städtischen Politikbereichen von der Kultur über die Finanzen bis hin zur Stadtplanung und Sozialem.

Wir versuchen nicht nur bei den Diskussionen im Stadtrat und seinen Ausschüssen den Standpunkt der Jugendlichen, die in den anderen Parteien eindeutig unterrepräsentiert sind, einzubringen, sondern wir kümmern uns auch regelmäßig darum, Jugendliche über Kommunalpolitik zu informieren und sie auf den Geschmack zu bringen, selber aktiv zu werden.

„PETO“ ist übrigens lateinisch und bedeutet „ich fordere“. Damit bringen wir zum Ausdruck, dass wir als Jugendliche nicht eingeschlafen und politikverdrossen sind, sondern Forderungen an gute Politik stellen. Unsere Ideen, von denen wir noch einige „in petto“ haben, müssen in die Öffentlichkeit rücken, um Gehör zu finden und verwirklicht zu werden.


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