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Auf die vergangenen Jahre können wir im Bereich der Kinder- und Jugendförderung zufrieden zurückblicken. Monheimer Projekte wie „MoKi“ und „MoMo“ haben sich über die Ortsgrenzen hinaus einen Namen gemacht und werden bundesweit anerkannt.
In und von dem Elternhaus der Monheimer Schriftstellerin Ulla Hahn („Das verborgene Wort“) ausgehend, plant die Stadt Monheim nun an der Neustraße 2 ein weiteres Projekt zur Förderung von Kindern und Jugendlichen.
Mit dem „Ulla-Hahn-Haus“ soll nicht nur ein Ort für Begegnungen geschaffen werden, sondern das Haus soll auch zentraler Ausgangspunkt für verschiedenste Aktionen in Zusammenarbeit mit den umliegenden Bildungsstätten werden. Die Trägerschaft übernimmt der Friedrich-Bödecker-Kreis NRW e.V.
Der besondere Fokus soll im Bereich der Sprach-, Lese- und Literaturförderung liegen. Das Spektrum hierfür ist breit gefächert: Bereits für Kinder im Vorschulalter sind Projekte geplant, die es den Eltern einfacher machen sollen an die richtigen Bücher für ihre Kinder zu kommen. Das „Ulla-Hahn-Haus“ soll in enger Kooperation mit den Schulen arbeiten und sowohl Veranstaltungen wie z.B. Lesungen ausrichten, die für „groß und klein“ attraktiv sind, aber ebenso bedürftige Kinder individuell durch Kurse fördern. Für Jugendliche ist langfristig ein Schreibwettbewerb für Nachwuchsautoren angedacht, der sogar mit einem Förderpreis versehen wird.
Geplant ist weiterhin die Errichtung eines Gartens der Sinne. Priorität hat innerhalb des Projekts aber nicht die Sanierung des Ulla-Hahn-Hauses, sondern die Etablierung der verschiedenen dezentralen Sprachförderangebote. Sie sollen unabhängig von der Frage, ob es sich die Stadt leisten kann das Haus herzurichten, umgesetzt werden.
Mitte November hat der Jugendhilfeausschuss und der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport über das Konzept des Projektes beraten. Im Mittelpunkt stand die Entscheidung, ob der Rat der Sparkassenstiftung empfehlen soll das Ulla-Hahn-Haus mit 20.000 € in 2010 und 30.000 € in 2011 zu unterstützen. Kritische Nachfragen gab es insbesondere zur Nachhaltigkeit der Finanzierung. Letztlich haben beide Gremien das Projekt mehrheitlich befürwortet. Lediglich die CDU-Fraktion sprach sich gegen die Bezuschussung aus.
Der Startschuss ist damit gefallen. Jetzt folgt die Ausarbeitung spezieller Kooperationen mit Musikschulen, Kindergärten, Tagesstätten und anderen Bildungsträgern.
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