Blog - April 2009


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SONNTAG | 26 APRIL 2009

Sabotage durch den Klebkraftverstärker?

Das letzte April-Wochenende, strahlender Sonnenschein und nur Schönwetterwölkchen am Himmel. Welch schönere Beschäftigung kann es an einem solchen Nachmittag geben, als unsere neuen Plakate zu kleben? Die einzig wahre Antwort: Keine!

So beurteilten zumindest Max, Bianca und ich die Situation. Mit Quast und Kleister bewaffnet störten wir also zunächst die sonntägliche Nachmittagsruhe unserer Eltern, indem wir den Garten zu unserem Arbeitsbereich erklärten. Schon das Anrühren des Kleisters stellte uns aber dann die erste Falle: Wie bekommt man die unschönen Klümpchen weg? Mehr rühren! Ok, ok.... Das war irgendwann also auch geschafft - mehr oder weniger ohne Klümpchen.

Unser Plan war so einfach, wie genial. Um nicht an jedem Standort die Plakate bekleistern zu müssen, hatten wir vor sie bei uns vorzubereiten. Eingekleistert und gefaltet sollten sie im Anschluss an ihre Bestimmungsorte gebracht werden, um den ewigen Bund mit dem Plakatständer Marke „Eigenbau“ einzugehen.

Während uns die Sonne auf den Rücken schien, waren wir, unser Arbeitstisch und die Plakate schnell eingekleistert. In unseren Hinterköpfen braute sich das Grauen vor dem Saubermachen zusammen. Das konnte aber zunächst ignoriert werden. Im Windeseile ging es zu den Ständern. Dort machte uns aber dann der ungewohnte Klebkraftverstärker einen Strich durch die Rechnung. Die eingekleisterten und gefalteten Plakate ließen sich nur noch schwer entfalten! Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Während wir zärtlich auf die Plakate einredeten, fummelten und zupften wir an ihren Rändern, bis sie entfaltet vor uns lagen. Der Rest war ein Kinderspiel. Plakat an den Ständer, drüberstreichen, fertig! Und auch das Aufräumen, war schneller erledigt, als befürchtet. Die Hürde der ersten Frühlingsplakatierung haben wir, trotz der Sabotage durch den Klebkraftverstärker, also erfolgreich gemeistert.

Unser Fazit: Plakatieren ist eine super Beschäftigung für schönes Wetter, aber will man unser Konzept umsetzen, so sollte man entweder sehr schnell arbeiten oder den Kleister besonders dick auftragen.

Lisa

geschrieben von Lisa um 16:55 Uhr


DONNERSTAG | 2 APRIL 2009

Sektempfang im Schelmenturm

Nachdem wir für die jüngere Generation bereits eine Party im Sojus zu Ehren unseres 10-jährigen Jubiläums gegeben hatten, musste nun auch noch eine seriösere Veranstaltung her.

Schließlich wollten wir uns nicht nur bei der Jugend, sondern auch der älteren Generation für ihre jahrelange Unterstützung und Treue bedanken.

Also beschloss die Partei, am 26. März 2009 zu einem Sektempfang und Häppchen in den Schelmenturm einzuladen. Auf der Gästeliste standen neben Politikern, ehemaligen und aktiven Mitgliedern alle Bürger unserer Stadt.

Doch nur Sekt unter die Besucher zu bringen, wäre ja langweilig gewesen.

Daher begann um 19 Uhr ein Programm aus kurzen Reden, musikalischen Darbietungen und einem kleinen Rückblick.

Unsere Vorstandsvorsitzende Janne begrüßte die reichlich erschienenen Gäste und leitete gleich zum ersten Programmpunkt weiter: Mateusz Gaik spielte zwei Stücke auf der Gitarre vor. Er ist ein Monheimer Musikschüler, der beim Regionalwettbewerb von „Jugend Musiziert“ Ende Januar den 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb erzielte. Die beiden Stücke, die er an diesem Abend spielte, stammten aus seinem Wettbewerbsprogramm.

Wenig später begann Daniels „Märchenstunde“. Wer Daniel in Aktion kennt, weiß bereits, dass er gerne mal etwas ausschweift. Umso überraschender war es also, dass sein Rückblick erstaunlich kurz war. Mithilfe einer Power-Point-Präsentation gab Daniel einen kurzen - oder zumindest sehr kurzweiligen - überblick über die wichtigsten Ereignisse in der Parteigeschichte: Dass die Gründungsmitglieder am Anfang selbst nie damit gerechnet hätten, dass aus dieser fixen Idee eine so große und einflussreiche Partei werden würde, wie sich die Wahlplakate im Laufe der Jahre und Kommunalwahlen entwickelten oder wie es dazu kam, dass die FDP in die ehemalige Besenkammer umziehen musste. Dies und viel mehr brachte unser Bürgermeisterkandidat auf eine anschauliche und amüsante Weise unter die aufmerksam lauschenden Besucher.

Den Abschluss des Programms bildeten Melanie Hunger an der Mandoline und Marian Felder an der Gitarre. Das musikalische Duo kam so gut an, dass einem „Zugabe“-Ruf gleich nachgegangen wurde und sie somit drei, anstelle von zwei Liedern zum Besten gaben.

Im Anschluss wurde zu Sekt und Orangensaft angestoßen und sich angeregt unterhalten.

Jana

geschrieben von Jana um 10:22 Uhr


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